Aktualisiert 21.03.2019 16:32

Aufnahmen mit versteckter Kamera

K-Popsänger Jung wegen Sexvideos verhaftet

K-Pop-Sänger Jung Joon Young soll heimlich Aufnahmen von Sex-Gespielinnen gemacht haben. Nun hat er seinen Rücktritt vom Showgeschäft angekündigt.

von
bee
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K-Pop-Star Jung Joon Young vor dem Bezirksgericht in Seoul.

K-Pop-Star Jung Joon Young vor dem Bezirksgericht in Seoul.

AP/lee Jin-man
Jung wird vorgeworfen, Aufnahmen mit versteckter Kamera von zehn Frauen gemacht zu haben, während er Sex mit ihnen hatte.

Jung wird vorgeworfen, Aufnahmen mit versteckter Kamera von zehn Frauen gemacht zu haben, während er Sex mit ihnen hatte.

epa/kim Chul-soo
Die Aufnahmen sowie Fotos soll er in privaten Chaträumen mit Freunden geteilt haben.

Die Aufnahmen sowie Fotos soll er in privaten Chaträumen mit Freunden geteilt haben.

instagram/sun4finger

Der südkoreanische K-Pop-Sänger und TV-Star Jung Joon Young ist wegen heimlicher Videoaufnahmen von Sexpartnerinnen verhaftet worden. Das Bezirksgericht in Seoul habe einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen erlassen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstagabend (Ortszeit).

Es bestehe laut Gericht die Gefahr, dass Beweismaterial vernichtet werde. Jung habe bei der Anhörung vor dem Ermittlungsrichter seine Vergehen gestanden.

Jung wird vorgeworfen, Aufnahmen mit versteckter Kamera von zehn Frauen gemacht zu haben, während er Sex mit ihnen hatte. Die Aufnahmen sowie Fotos soll er in privaten Chaträumen mit Freunden geteilt haben. «Ich entschuldige mich, ich habe einen grossen und unentschuldbaren Fehler gemacht», sagte Jung laut Yonhap vor Gericht.

Prostituierte für potenzielle Investoren bezahlt

Jung ist ausser durch seine Musik unter anderem durch Fernsehserien bekannt geworden. Inzwischen hat er seinen Rücktritt vom Showgeschäft erklärt.

Neben dem Skandal um Jung gibt es derzeit auch Ärger für den 28-jährigen K-Pop-Sänger Seungri von der Boyband Bigbang. Ihm wird vorgeworfen, Prostituierte für potenzielle ausländische Investoren bezahlt zu haben, die sich an seinen Geschäften beteiligen sollten. Der Sänger hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. (bee/sda)

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