Kältewelle in China vernichtete 10 Prozent des Waldes
Aktualisiert

Kältewelle in China vernichtete 10 Prozent des Waldes

Die starken Schneefälle und die enorme Kältewelle haben in den vergangenen drei Wochen rund ein Zehntel der Waldfläche in China zerstört. Insgesamt seien 17,3 Millionen Hektar ernsthaft von den Unwettern beschädigt worden.

Dies berichtete die chinesische Tageszeitung «China Daily» am Sonntag unter Berufung auf die zuständige Behörde. 18 Provinzen seien von dem heftigsten Winter seit 50 Jahren betroffen. In einigen Gebieten sind laut der Zeitung bis zu 90 Prozent des Waldes von den Schneestürmen und dem übermässigem Frost zerstört worden.

Nach Angaben der chinesischen Behörden drohen nun in den kommenden, wärmeren Monaten Waldbrände auf den beeinträchtigten Flächen, da die abgestorbenen Bäume leicht entflammbar seien.

Anfang April will China deshalb mit der Wiederaufforstung der am schlimmsten betroffenen Waldgebiete beginnen. 2,5 Milliarden neue Bäume sollen angepflanzt werden.

(sda)

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