Kämpfe im Kongo: 17 Tote
Aktualisiert

Kämpfe im Kongo: 17 Tote

Bei Kämpfen zwischen ruandischen Rebellen und kongolesischen Soldaten sind innerhalb von zwei Tagen mindestens 17 Menschen getötet worden.

Ein Befehlshaber der Streitkräfte sagte am Donnerstag, dass unter der Toten 14 Kämpfer aus Ruanda seien, die von kongolesischen Soldaten aus Wäldern vertrieben werden sollten. Bei der Aktion in der Provinz Nord-Kivu wurden auch drei kongolesische Soldaten getötet und zwölf verletzt. Etwa 7.500 Menschen flohen vor den Rebellen.

Die ruandischen Rebellen gingen 1994 nach Kongo, nachdem sie von Tutsi-Rebellen von der Macht verdrängt worden waren. Die Rebellen sind für den Mord an Tausenden Tutsi und moderaten Hutu verantwortlich. Trotz eines Friedensabkommens operieren sie noch immer in Ostkongo und haben in der Vergangenheit ruandisches Territorium angegriffen. Die ruandische Regierung hat gedroht, erneut Truppen nach Kongo zu entsenden, falls die Rebellen nicht entwaffnet würden. (dapd)

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