Bern: Käser äussert sich zu Untersuchungen gelassen
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BernKäser äussert sich zu Untersuchungen gelassen

Hans-Jürg Käser zeigt Gelassenheit, was die kommenden Untersuchungen des Grossen Rates betrifft.

Hans-Jürg Käser habe nichts mehr zu verbergen, er habe bereits Red und Antwort gestanden.

Hans-Jürg Käser habe nichts mehr zu verbergen, er habe bereits Red und Antwort gestanden.

Er habe nichts zu verbergen und bereits dem externen Experten alles ausgehändigt und erläutert, sagte Käser am Freitag auf Anfrage.

Den Entscheid der Parlamentskommission, in der Affäre um den ehemaligen Direktor der Strafanstalt Thorberg die Rolle des Polizeidirektors und der Gesamtregierung zu untersuchen, habe er nicht zu kommentieren, sagte Käser der Nachrichtenagentur sda.

Er habe der Kommission am vergangenen 26. Juni Red und Antwort gestanden, als der Bericht des Experten Benjamin Brägger veröffentlicht worden sei. «Ich hatte den Eindruck, dass Brägger und ich damals alle gestellten Fragen beantwortet haben.»

Am nächsten Tag habe ein Kommissionsmitglied in einem Zeitungsinterview die Frage aufgeworfen, welche Rolle eigentlich die Gesamtregierung in der Geschichte gespielt habe. Das habe die Kommission womöglich zu ihrem Entscheid inspiriert.

In Zusammenhang mit der Thorberg-Affäre habe er die Gesamtregierung zweimal mündlich über Personelles informiert, sagte Käser der SDA: Am 3. Februar habe er die Kolleginnen und Kollegen über die Freistellung von Direktor Georges Caccivio ins Bild gesetzt und einige Monate später über die vorzeitige Pensionierung des Amtsdirektors Martin Kraemer auf Ende 2014.

Ansonsten habe sich der Regierungsrat nie mit der Affäre um den Thorberg-Direktor befasst. Das sei auch gar nicht die Aufgabe der Gesamtregierung. Für den Direktor sei schliesslich er, Käser, zuständig.

«Und die Berner Regierung ist nicht eine Vollversammlung, die nach Lust und Laune über aktuelle Medienberichte plaudert», fügte Käser an, «sie hat vielmehr genau definierte Aufgaben, und diese nimmt sie wahr.»

(sda)

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