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Weisses HausKaffee von Hanks für die Suche nach der Wahrheit

US-Schauspieler Tom Hanks unterstützt die Journalisten im Weissen Haus mit einer Espressomaschine. Das war nicht das erste Mal.

von
chk
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Spendiert bereits die dritte Kaffeemaschine: Tom Hanks. (18. Januar 2017)

Spendiert bereits die dritte Kaffeemaschine: Tom Hanks. (18. Januar 2017)

Keystone/Nina Prommer
Vernünftiger Kaffee für die Korrespondenten im Weissen Haus dank der Espressomaschine von Hanks. (2. März 2017)

Vernünftiger Kaffee für die Korrespondenten im Weissen Haus dank der Espressomaschine von Hanks. (2. März 2017)

Keystone/Andrew Harnik
Zusammen mit der Maschine gibt es auch eine Grussbotschaft des Schauspielers. (2. März 2017)

Zusammen mit der Maschine gibt es auch eine Grussbotschaft des Schauspielers. (2. März 2017)

Keystone/Andrew Harnik

US-Schauspieler Tom Hanks greift den Reportern des Weissen Hauses bei ihrer Arbeit unter Präsident Donald Trump unter die Arme. Der Hollywoodstar schenkte den Journalisten am Donnerstag eine neue Espressomaschine.

Seinem Geschenk legte er eine Grussbotschaft bei: «An die Journalisten des Weissen Hauses. Macht weiter mit dem guten Kampf für die Wahrheit, die Gerechtigkeit und den amerikanischen Weg. Besonders für die Wahrheit.»

Es ist bereits das dritte Mal, dass Hanks den Reportern des Weissen Hauses eine Kaffeemaschine schenkt. Erstmals zeigte er sich in der Amtszeit von George W. Bush spendabel, nachdem er erfahren hatte, dass die Journalisten im Weissen Haus keine anständige Maschine besassen. Unter Barack Obama gab es 2010 die nächste Maschine – und eine lieb gemeinte Schelte, dass die erste so schlecht gepflegt wurde.

Bruch mit Tradition

Das Verhältnis zwischen Trump und der Presse ist mehr als angespannt. Schon im Wahlkampf hatte er auf die Medien geschimpft, seit seinem Amtsantritt im Januar setzte er seine Angriffe fort. Vielen Zeitungen und Nachrichtensendern wirft er regelmässig vor, Falschnachrichten zu verbreiten, einige Medien bezeichnete er kürzlich als «Feinde des Volkes».

Vor einigen Tagen hatte Trump seine Teilnahme am traditionellen Dinner der Korrespondenten im Weissen Haus abgesagt. Damit brach er mit einer jahrzehntelangen Tradition. (chk/sda)

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