Jaguar: «Kaiser Chiefs» rocken für den Baby-Jaguar
Aktualisiert

Jaguar«Kaiser Chiefs» rocken für den Baby-Jaguar

Wenn Jaguar die Mittelklasse erobern will, dann schlägt man in London laute Töne an.

von
Dieter Liechti
Die «Kaiser Chiefs» rockten bei der Premiere des neuen Jaguar XE (ab 45'500 Franken).

Die «Kaiser Chiefs» rockten bei der Premiere des neuen Jaguar XE (ab 45'500 Franken).

Emeli Sandé und die «Kaiser Chiefs»: Das war das musikalische Rahmenprogramm, mit dem die Briten diese Woche die Weltpremiere des neuen Jaguar XE untermalten. Zuvor flog der Neuling, der übrigens erst im kommenden Frühsommer an den Start rollen wird, rein zufällig beim Abendrot über die Tower Bridge.

Das musikalische Programm passte perfekt, schliesslich will man mit dem neuen XE nicht in die Oberklasse, sondern gegen Audi A4, BMW 3er und die C-Klasse von Mercedes in der Mittelklasse antreten. Also kein Auto für Snobs, sondern für junge Familien die keine Lust mehr haben, ein Auto aus dem deutschen Triumvirat zu fahren.

Und die Briten haben gute Chance, denn der XE sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch technisch up to date: Weil der Neuling fast ganz aus Aluminium gefertigt ist, wiegt er weniger als 1,5 Tonnen. Und weil die neuen Motoren und Getriebe ebenfalls auf Effizienz getrimmt sind, stehen 3,7 Liter und 99 Gramm CO2 für den 163-PS-Diesel auf dem Datenblatt.

Neu ist auch, dass die Briten auch bei der Elektronik punkten wollen. So locken sie mit mehr Assistenzsystemen den je - ein Head-Up-Display mit Lasertechnink und eine Stereokamera inklusive. Selbst ihr leidiges Navigationssystem haben sie auf den neuesten Stand gebracht und versprechen für den Nachfolger «InControl», dass der Fahrer jetzt tatsächlich mal die Kontrolle über Bits und Bytes hat.

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