CV-1: Kalaschnikow macht jetzt auch Elektro-Autos
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CV-1Kalaschnikow macht jetzt auch Elektro-Autos

Der Hersteller des AK-47-Gewehrs präsentiert ein «elektrisches Superauto». Das sorgt im Netz für Spott.

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dob/sda
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Der russische Waffenkonzern Kalaschnikow steigt in die Elektroauto-Branche ein.

Der russische Waffenkonzern Kalaschnikow steigt in die Elektroauto-Branche ein.

Valerymoroz
Der Konzern stellte auf einer Messe bei Moskau sein erstes Fahrzeug vor.

Der Konzern stellte auf einer Messe bei Moskau sein erstes Fahrzeug vor.

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Der hellblaue Prototyp CV-1 kommt im Retrolook daher.

Der hellblaue Prototyp CV-1 kommt im Retrolook daher.

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Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow will dem US-Elektrobauer Tesla Konkurrenz machen: Der Konzern stellte am Donnerstag auf einer Messe bei Moskau sein erstes Elektroauto vor. Der hellblaue Prototyp CV-1 im Retrolook kann nach Unternehmensangaben mit einer Ladung 350 Kilometer zurücklegen.

Bislang ist Kalaschnikow vor allem für das Sturmgewehr AK-47 bekannt – nach eigenen Angaben wurde nun mit dem CV-1 ein «elektrisches Superauto» entwickelt. «Mit dieser Technologie werden wir in den Reihen von globalen Elektroautoherstellern wie Tesla stehen und ihr Konkurrent sein», erklärte Kalaschnikow laut der amtlichen Nachrichtenagentur Ria Nowosti.

Angelehnt an den Isch-Kombi

Der CV-1 ist im Design angelehnt an ein Sowjetauto aus den 70er-Jahren namens Isch-Kombi, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Wann das Auto gekauft werden kann und wie teuer es wird, gab Kalaschnikow nicht an.

Einige Online-Nutzer machten sich über den Einstieg des Unternehmens in die Elektroauto-Branche lustig. «Eure Panzer sind super, aber es wäre besser, wenn ihr euch von Autos fernhalten würdet», schrieb etwa ein Nutzer auf der Facebook-Seite des Unternehmens.

Suche nach neuen Geschäftsfeldern

Kalaschnikow versucht sich bereits seit Jahren auf anderen Geschäftsfeldern. Jüngst wurde eine Modekollektion herausgebracht, es gibt auch Schirme und Smartphone-Hüllen von Kalaschnikow.

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