«Herausfordernde Situation»: Kamala Harris soll Menschen davon abhalten, in die USA zu flüchten
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«Herausfordernde Situation»Kamala Harris soll Menschen davon abhalten, in die USA zu flüchten

In den vergangenen Wochen hatten die Migrationszahlen in den USA stark zugenommen. Jetzt soll sich die Vizepräsidentin darum kümmern – und sich damit profilieren.

Soll die Migration in die USA eindämmen: US-Vizepräsidentin Kamala Harris.

Soll die Migration in die USA eindämmen: US-Vizepräsidentin Kamala Harris.

REUTERS

US-Präsident Joe Biden legt die Eindämmung der Migration aus Mittelamerika in die Hände von Vizepräsidentin Kamala Harris. Sie soll die diplomatischen Bemühungen mit den Ländern in der Region anführen und Wege ausfindig machen, um die Menschen davon abzuhalten, sich auf den Weg in Richtung USA zu machen, kündigte Biden am Mittwoch im Weissen Haus an.

In den vergangenen Wochen war angesichts der stark zunehmenden Zahl von Migranten an der US-Südgrenze der Druck auf die Biden-Regierung gewachsen. Das wohl drängendste Thema ist derzeit die Unterbringung der vielen unbegleiteten minderjährigen Migranten.

Möglichkeit zur Profilierung

«Ich glaube, ich habe Dir eine schwere Aufgabe gegeben», sagte Biden an Harris gerichtet. Niemand sei jedoch besser dafür geeignet, mit Mexiko und den Ländern des Nördlichen Dreiecks – Guatemala, Honduras und El Salvador – in dieser Frage zusammenzuarbeiten, sagte Biden und verwies auf Harris’ Erfahrung als Justizministerin im grössten US-Bundesstaat Kalifornien.

Für Harris ist die neue Verantwortlichkeit eine Chance, sich als Vizepräsidentin inmitten eines aufgeheizten Themas zu profilieren. Biden hatte als Vizepräsident unter Barack Obama eine ähnliche Position inne. Die Lage an der Südgrenze sei ohne Frage eine «herausfordernde Situation», sagte Harris. Die Menschen verliessen die Länder aus unterschiedlichen Gründen und es gehe darum, die Ursachen anzugehen, die die Menschen dazu bringen, sich auf den Weg zu machen.

(dpa)

Deine Meinung

16 Kommentare
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B. Kerzenmacher

25.03.2021, 13:19

Hier handelt es sich um das gleiche Problem wie in Europa. Stark zunehmende Bevölkerung in Süd- und Mittelamerika lassen die Menschen nach Norden ziehen, in der Hoffnung, dort ein besseres Leben zu finden. Leider wird dies nur für ganz wenige zutreffen. Die Bevölkerung in den USA ist seit 1980 bis heute von 220 auf 330 Millionen durch Zuwanderung angewachsen. Es wird also auch dort genauso wenig gut gehen wie in Europa. Nur Australien macht es seit Jahren besser.

TexasTX

25.03.2021, 08:48

Schliesst doch endlich einfach die Grenzen und baut den Zaun fertig.

Joey Biden

25.03.2021, 03:33

Biden erklärte noch vor wenigen Wochen, dass alle, deren Asylgesuch abgelehnt wurde, ein erneutes stellen sollen. Tja... R.I.P. America... die Götter die ich rief...