Aktualisiert 30.11.2011 22:37

Trotz Ersatz

Kampf der Vulkan-Gärtner geht weiter

120 Gärten sollen dem geplanten
Eishockeystadion in Altstetten weichen. Jetzt treibt die Stadt die Schaffung eines Ersatz-Areals voran. Doch die Gärtner sträuben sich weiter gegen einen Umzug.

Im Frühling 2015 sollen auf dem Areal Dunkelhölzli nahe der Grenze zu Schlieren die ersten Schrebergärten stehen. Dazu muss der Zonenplan geändert werden – die nötigen Schritte dazu hat die Stadt eingeleitet, wie sie gestern mitteilte. Vorgesehen ist das Dunkelhölzli in erster Linie für jene 120 Gartenfreunde, die derzeit noch auf dem Vulkan-Areal Gemüse ziehen. Von dort sollen sie weg – und Platz machen für das neue Eishockeystadion der ZSC Lions. Der Projektwettbewerb für die neue Sportarena wird im ersten Quartal 2012 ausgeschrieben. «Frühestens 2017 dürften dann die Bauarbeiten beginnen», sagt Urs Spinner, Sprecher des Hochbaudepartements.

Falls dieser Zeitplan eingehalten werden kann, würde die Stadt den Schrebergärtnern vom Vulkan-Areal auf Ende des Gartenjahres 2016 kündigen. Doch diese geben sich noch immer kämpferisch: «Wir wehren uns weiter gegen dieses Stadion und wollen das Vulkan-Areal behalten», sagt Markus Peer, Präsident des Familiengartenvereins Altstetten-Albisrieden. «Nur wenn wir in diesem Kampf unterliegen sollten, ist ein Umzug ins Dunkelhölzli für uns ein Thema.»

(20 Minuten)

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