Ach, deshalb!: Kampf um Prestige-Rolle
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Ach, deshalb!Kampf um Prestige-Rolle

Deswegen hat Emma Watson sich die Haare raspelkurz schneiden lassen: Sie will unbedingt die Hauptrolle in «The Girl With The Dragon Tattoo» ergattern.

von
obi

Die Schauspielerin, die einst als Hermione Granger in den Kinosälen das Publikum verzauberte, hatte in der vergangenen Woche mit einem radikal kurzen Haarschnitt für Trubel in den Fashion-Blättern gesorgt und einen Wasserfall an Facebook-Kommentaren ausgelöst (20 Minuten Online berichtete). Munkelte man noch, der Radikalschnitt habe persönliche Gründe, weiss man jetzt: Watson will die begehrte Hauptrolle in der US-Verfilmung von Stieg Larssons Bestseller «The Girl With The Dragon Tattoo».

So zitieren die Onlinedienste «Internet Movie Database» und «Sce Showbiz» einen Insider: «Emma hatte bereits ein Vorsprechen bei Regisseur David Fincher und hat sich die Haare abschneiden lassen, um wie der die Protagonistin auszusehen. Lisbeth ist nämlich eine Aussenseiterin mit strubbeligem kurzen Haar.»

Prominente Konkurrenz, explizite Szenen

Die Rolle der Computer-Hackerin Lisbeth Salander gilt in Hollywood derzeit als begehrtester weiblicher Part in einer Produktion. Wer auch immer den Zuschlag erhält, wird in den drei Verfilmungen der «Millennium»-Trilogie zu sehen sein und darf neben Daniel Craig, der den Journalisten Mikael Blomkvist mimt, auf der Leinwand glänzen. Die 20-jährige Emma Watson soll nun tatsächlich in der engeren Auswahl für den Part der Lisbeth stehen. Allerdings muss sie sich auf harte Konkurrenz gefasst machen – auch Ellen Page, Natalie Portman, Carey Mulligan und Kristen Stewart sollen Fincher bereits kontaktiert haben. In der Reihe wird die Darstellerin der Lisbeth übrigens einige explizite Szenen, zum Teil auch sehr brutale Bettsequenzen, absolvieren müssen - mit Männern und Frauen.

«The Girl with the Dragon Tattoo», das 2005 im schwedischen Original als «Män som hatar kvinnor» und im deutschsprachigen Raum als «Verblendung» erschien, ist ein preisgekrönter Kriminalroman des 2004 verstorbenen schwedischen Autors und Journalisten Stieg Larsson. Der Titel stellt den ersten Teil seiner «Millennium Trilogie» dar. Larsson hinterliess bei seinem Tod die ersten drei von zehn geplanten Büchern. «Verblendung» wurde erst im vergangenen Jahr in Schweden mit der schwedischen Schauspielerin Noomi Rapace in der Hauptrolle verfilmt.

Die US-Version soll voraussichtlich im Dezember 2011 in die Kinos kommen.

Trailer: «The Girl with the Dragon Tattoo», schwedische Originalversion, 2009

(obi/bang)

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