Aktualisiert 03.08.2006 12:18

Kampfhund massakriert Elvis' Teddybär

Dobermann Barney, ein Wachhund mit ausgesprochen gutem Leumund, sollte wertvolle Stofftiere an einer Ausstellung in England bewachen. Doch Barney drehte durch - um die 100 Bären mussten dran glauben.

Im malerischen Örtchen Wookey Hole Caves im englischen Somerset fand eine grosse Teddy-Ausstellung statt. Ein besonders wertvoller Teddy war Mabel, ein Stofftier der deutschen Firma Steiff aus dem Jahre 1909 - der Bär gehörte Elvis Presley. Sein Wert: Mehr als 90'000 Schweizer Franken.

Bei solch wertvollen Exponaten muss die Bewachung stimmen - so engagierte man einen Wachhund, wie die «BBC» am 3. August 2006 berichtet. Irgend etwas muss den Hund allerdings in Rage versetzt haben - er zerfetzte an die hundert Stofftiere. Der Manager des Museums: «An die hundert Bären waren von dieser Attacke betroffen... Köpfe wurden abgerissen, Arme, Beine überall, es war ein richtiges Massaker. Ich habe noch nie so ein Durcheinander gesehen, überall waren Bärenstücke verteilt.»

Greg West, der Wachmann, der zur Zeit von Doberman Barneys Aussetzer Dienst hatte, kann sich das Verhalten des Hundes nicht erklären: «Barney war seit über sechs Jahren ein vorbildlicher Wachhund. Ich kann immer noch nicht glauben, was passiert ist, um Barney derart ausrasten zu lassen... es könnte Eifersucht gewesen sein, weil ich Mabel streichelte und sagte, was für eine hübsche kleine Bärin sie sei.»

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