Aktualisiert 15.02.2006 12:07

Kampfhund vergewaltigte Frau: Halter muss 7 Jahre in den Knast

Im Prozess gegen einen Hundehalter, der seinen Kampfhund als Tatwaffe eingesetzt hat, wurde das Strafmass verkündet: Der 33-Jährige muss für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis.

Wie 20minuten.ch bereits berichtete, hat der Schlosser seinen Kampfhund zur Vergewaltigung einer Frau eingesetzt. Am Tatort waren Haare und Sperma des Tiers sicher gestellt worden. Seit der Tat wird das Opfer von Alpträumen geplagt.

Der Richter glaubte der Geschädigten und verurteilte den Schlosser zu siebeneinhalb Jahren Haft. Der Jurist sieht die Schuld nicht beim Hund. Vielmehr sei das Tier gar für die Frau ungefährlich.

«Es war für die Frau besonders erniedrigend, sie hatte schlimme Schmerzen. Die Kratzer am ganzen Körper und die Vergewaltigung – ohne grosse Gewaltanwendung kann die Tat nicht möglich gewesen sein», so der Richter bei der Verkündung des Strafmasses.

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