Aktualisiert 11.06.2008 08:04

Kampfroboter: Per Internet gehts aufs Schlachtfeld

Studenten einer kalifornischen Universität haben einen Roboter entwickelt, der per WLAN über das Internet gesteuert wird.

Letzten Freitag stellten zwei Studenten der Riverside-Universität in Kalifornien ihr Projekt für Elektrotechnik vor: Das Fahrzeug mit dem Namen A.R.E.S. – benannt nach dem griechischen Kriegsgott – wurde mit Unterstützung des US-Rüstungskonzerns Northrop Grumman gebaut und soll in Zukunft Soldaten auf dem Schlachtfeld ersetzen. Das Gefährt ist mit einem Geschützturm ausgestattet, wahlweise kann auch ein Greifarm montiert werden, der zum Entschärfen von Minen eingesetzt werden kann. In einem YouTube-Video demonstrieren die Studenten den Roboter, indem sie ihm einen Schiessbefehl erteilten – allerdings ohne echte Munition.

Zwar existieren bereits ähnliche Roboter, im Gegensatz zu A.R.E.S. werden diese jedoch per Fernsteuerung und nicht über das Internet manövriert. Kritiker sehen darin auch den Schwachpunkt des Projekts: Der Kampfroboter arbeitet mit einer 256-Bit-Verschlüsselung, welche zwar eine «grosse Anzahl an unauthorisierten Zugriffen» verhindern könne, jedoch vor einer professionellen Cyber-Attacke wohl kaum schützt.

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