Soziales Engagement: Kampusch eröffnet eine Kinderklinik
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Soziales EngagementKampusch eröffnet eine Kinderklinik

Die als Kind entführte und jahrelang festgehaltene Natascha Kampusch hat in Sri Lanka ein von ihr finanziertes Kinderspital eröffnet.

In der Klinik werden unter anderem Opfer des Tsunamis von 2004 sowie sexuell missbrauchte Kinder behandelt, berichtete die «Kronen Zeitung». «Es gibt jetzt 25 Betten, und es werden 50 000 Kinder ambulant versorgt», so Kampusch. Für die Klinik stellte die 23-Jährige nach eigenen Angaben 50 000 Euro zur Verfügung.

Die Wahl für ihr Hilfsprojekt fiel unter anderem auf Sri Lanka, weil sie während ihrer Gefangenschaft im Radio Berichte über die Tsunami-Katastrophe gehört hatte. Kampusch war 1998 als Zehnjährige auf dem Schulweg entführt worden. Nach achteinhalb Jahren Gefangenschaft in einem Keller in einem Wiener Vorort konnte sie im August 2006 aus dem Haus ihres Peinigers fliehen. Dieser beging daraufhin Selbstmord.

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