Bob-Unglück: Kanadier ausser Lebensgefahr
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Bob-UnglückKanadier ausser Lebensgefahr

Der Viererbob-Pilot Chris Spring und seine Crew befinden sich ausser Lebensgefahr. Die Kanadier verunglückten am Donnerstag beim Weltcup-Training in Altenberg schwer.

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Der Bob demolierte die Bahnverkleidung. Dabei bohrte sich ein Stück Holz in den Oberschenkel des Piloten.

Der Bob demolierte die Bahnverkleidung. Dabei bohrte sich ein Stück Holz in den Oberschenkel des Piloten.

Chris Spring erlitt bei dem Sturz unter anderem eine Oberschenkelfraktur. Drei der vier Insassen hatten nach dem Unfall mit Rettungshelikoptern in umliegende Spitäler gebracht werden müssen. Wie aus Athletenkreisen bekannt wurde, konnte einer der drei Verletzten die Klinik inzwischen wieder verlassen.

Der Viererbob war nach einem Fahrfehler bei hoher Geschwindigkeit in Kurve 16 an die oberen Holzabweiser geprallt und hatte die Holzlatten auf zehn Metern Länge abgerissen. Das Holz schlitzte den Bob auf und bohrte sich in den Oberschenkel des Piloten Spring.

Drei der vier Insassen hatten nach dem Unfall mit einem Rettungshelikopter und zwei Ambulanzen in umliegende Spitäler gebracht werden müssen. Spring erlitt bei dem Sturz Rippenverletzungen und eine Oberschenkelfraktur. Graeme Rinholm zog sich ebenfalls Beinverletzungen zu. Bei Bill Thomas bestätigte sich glücklicherweise der Verdacht einer schweren Rückenverletzung nicht. Auch er verbleibt jedoch mit kleineren Verletzungen in Spitalpflege. Tim Randall musste nicht hospitalisiert werden, doch auch er blieb bei dem schweren Zwischenfall nicht unversehrt. «Wir bedauern diesen Unfall sehr. Unsere erfahrenen Helfer vor Ort werden sich nun voll auf die Genesung des Teams konzentrieren», schreibt Bobsleigh Canada in einer Medienmitteilung. (als/si)

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