Rhythmische Sportgymnastik: Kanajewa gewinnt Gold
Aktualisiert

Rhythmische SportgymnastikKanajewa gewinnt Gold

Die 18-jährige Europameisterin Jewgenia Kanajewa setzte die russische Siegesserie in der Rhythmischen Gymnastik fort und vollendete den «Hattrick». Die ukrainische Weltmeisterin Anna Bessonowa verliess nach offensichtlicher Unterbewertung weinend den Wettkampfplatz.

Ausser bei den Boykott-Spielen 1984 in Los Angeles waren alle Goldmedaillen an Gymnastinnen aus der ehemaligen Sowjetunion oder, wie zuletzt dreimal, Russland gegangen. Kanajewa erhielt in allen Disziplinen die höchste Note, mit der Keule sogar trotz eines Patzers.

Dagegen waren die Noten bei Bessonowa kaum nachvollziehbar, was das Publikum mit einem gellenden Pfeifkonzert quittierte. Nach einer zehnminütigen Überprüfung der Noten wurden ihr 0,05 Zähler mehr angerechnet, womit sie wenigstens wieder - wie in Athen -die Bronzemedaille erhielt.

Gold: Jewgenija Kanajewa (Russ)

Silber: Inna Schukowa (WRuss)

Bronze: Anna Bessonowa (Ukr)

(si)

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