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Cup-SechzehntelfinalKann auch Langenthal den Krisen-SCB ärgern?

Vier Pleiten in Folge: Der SC Bern wankt. Bei einer Cup-Blamage in Langenthal würde bei den Mutzen der Baum brennen.

von
Marcel Allemann
Kann Langenthals Topscorer Stefan Tschannen auch den SC Bern punkten?

Kann Langenthals Topscorer Stefan Tschannen auch den SC Bern punkten?

Beim NLB-Leader Langenthal freut man sich auf den morgigen Cup-Leckerbissen gegen den SCB. «Das wird cool», sagt Sportchef und Assistenztrainer Noël Guyaz (43). Der langjährige NLA- und NLB-Spieler (ZSC, Ambri, Lugano, Rappi, Chur, Langenthal) ist sich bewusst, dass sein Team «normaler­weise keine Chance hat. Aber wir werden trotzdem alles probieren, um eine Überraschung zu schaffen. Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren.» Die Taktik: «So ­lange wie möglich im Spiel bleiben. Vielleicht wird der SCB dann nervös.»

In der Tat kein abwegiges Szenario, ist doch der grosse Favorit nach dem schlechten Meisterschaftsstart mit zuletzt vier Niederlagen in Folge angeschlagen. Die momentane Verfassung des Titelverteidigers erachtet Guyaz jedoch eher «als Nachteil für uns. Denn der Druck vonseiten der Club­führung auf die Mannschaft wird nun grösser. Der SCB kann sich eine Blamage in Langenthal nicht erlauben.» In der Tat würde dann in der Bundeshauptstadt der Baum brennen und auch der Stuhl von Trainer Guy Boucher ins Wanken geraten.

Noch unklar ist, ob Herausforderer Langenthal in Best­besetzung antreten kann, denn Topskorer Stefan Tschannen laboriert an einer Fuss­verletzung. Tschannen stellt zusammen mit den Kanadiern Jeff Campbell und Brent Kelly den besten Sturm der NLB. «Wir werden das erst am ­Mittwochvormittag entscheiden, hoffen aber natürlich auf Tschannens Rückkehr», sagt Guyaz.

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