Aktualisiert 06.02.2019 21:30

Neuer Clip

Kann Federer tatsächlich Klavier spielen?

Für seinen Ausrüster Uniqlo haut Roger Federer in einem neuen Werbespot in die Tasten. Und zeigt damit ein bisher verborgenes Talent.

von
fim

Für seine Sponsoren lässt sich der Tennis-Überstar Roger Federer (37) gern für Werbeclips einspannen, die ihn in einer neuen Rolle zeigen: Als Stuntman für Sunrise, beim Kochen für Barilla, beim Guerilla-Training in Zürich für Mercedes.

Für seinen Kleiderausrüster packt er nun ein bisher verborgenes Talent aus: In einem neuen Spot für Uniqlo-Jeans entpuppt sich der Maestro auch als Klavierkünstler. Im 30-sekündigen Clip spielt er den Anfang von Johann Sebastian Bachs «Präludium in C-Dur BWV 846».

«Mein Leben, meine Jeans»

Dazu sagt er: «Ich hatte nur Tennis im Kopf, als ich anfing. Erst als ich mir Zeit für mich selbst gegönnt habe, bin ich zum Sieger geworden.» Die Zeit neben dem Platz sei genauso wichtig wie die auf dem Platz.

Das führt Federer dann seltsamerweise direkt zum Slogan: «Mein Leben, meine Jeans.» Lächelnd dreht er sich vom Klavier ab und bewundert seine Hose, die er «den ganzen Tag bequem» findet.

Die Frage, die sich so mancher Federer-Fan nach Betrachten des Clips aber stellen dürfte, hat nichts mit dem beworbenen Produkt zu tun. Sondern: Spielt Federer da tatsächlich selber Piano?

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Der neue Werbespot mit Federer bietet einige wundervolle Momente, in denen der Tennis-Maestro sein Talent als Klavieranfänger/Jeansmodel wunderbar zur Geltung kommen lässt. Etwa zu Beginn des Clips, als er locker mit der Kaffeetasse in der Hand einhändig ein bisschen auf dem Klavier klimpert.

Der neue Werbespot mit Federer bietet einige wundervolle Momente, in denen der Tennis-Maestro sein Talent als Klavieranfänger/Jeansmodel wunderbar zur Geltung kommen lässt. Etwa zu Beginn des Clips, als er locker mit der Kaffeetasse in der Hand einhändig ein bisschen auf dem Klavier klimpert.

Youtube/Uniqlo
Was Klein-Roger gelernt hat, kann Superstar-Roger immer noch. Sanft lässt er die Finger für die ersten Töne auf die Tasten fallen.

Was Klein-Roger gelernt hat, kann Superstar-Roger immer noch. Sanft lässt er die Finger für die ersten Töne auf die Tasten fallen.

Youtube/Uniqlo
Hier hier packt er den Doppelhänder aus.

Hier hier packt er den Doppelhänder aus.

Youtube/Uniqlo

Die besten Momente aus dem Clip haben wir «ver-GIF-isiert».

Kein guter Schüler

Die Antwort ist: Ja! Wie Roger 2018 in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» am Rande des Turniers in Indian Wells verriet, habe er als Kind Klavierstunden genommen. Die Lehrerin habe ihn jeweils zu Beginn der Lektion gefragt: «Gell, du hast nicht geübt, Roger?» Und darauf Federer: «Nein, ich war auf dem Fussball- und dem Tennisplatz.»

Immerhin: Für den Uniqlo-Werbespot hat es nun gereicht. Der Vertrag mit dem japanischen Fashion-Brand bringt ihm rund 300 Millionen Franken ein, schreibt Forbes.com.

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