Korruptionsrisiko  - Kann man sich mit Bidens Sohn ins Weisse Haus einkaufen?
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Korruptionsrisiko Kann man sich mit Bidens Sohn ins Weisse Haus einkaufen?

Hunter Biden bringt das Weisse Haus in Erklärungsnot. Der Sohn des US-Präsidenten könnte mit seiner Kunst ein Korruptionsrisiko darstellen.

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Joe Biden wird nach seiner Amtseinführung von seinen Kindern Hunter und Ashley umarmt. 

Joe Biden wird nach seiner Amtseinführung von seinen Kindern Hunter und Ashley umarmt.

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Die künstlerische Tätigkeit von US-Präsidentensohn Hunter Biden hat die Presseabteilung des Weissen Hauses in Erklärungsnot gebracht.

Die künstlerische Tätigkeit von US-Präsidentensohn Hunter Biden hat die Presseabteilung des Weissen Hauses in Erklärungsnot gebracht.

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Der Verkauf von Hunters Gemälden könnte ein Korruptionsrisiko darstellen.

Der Verkauf von Hunters Gemälden könnte ein Korruptionsrisiko darstellen.

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Darum gehts

  • Joe Bidens Sohn Hunter könnte für das Weisse Haus ein Problem darstellen.

  • Wird der Hobby-Maler möglicherweise zum Ziel von Beeinflussern?

  • Seine Gemälde könnten für bis zu einer halben Million Dollar an Interessenten veräussert werden.

Die künstlerische Tätigkeit von US-Präsidentensohn Hunter Biden hat die Presseabteilung des Weissen Hauses in Erklärungsnot gebracht. Die Sprecherin von Präsident Joe Biden, Jen Psaki, hatte am Freitag Schwierigkeiten, Bedenken auszuräumen, dass der Verkauf von Hunters Gemälden ein Korruptionsrisiko darstelle.

Der Geschäftsmann, Anwalt und Hobby-Maler Hunter Biden hatte zuletzt begonnen, seine Werke in der New Yorker Georges-Berges-Galerie auszustellen und auch zum Kauf anzubieten. Medienberichten zufolge könnten die Gemälde für bis zu einer halben Million Dollar veräussert werden. Kritiker warnen, dass Geschäftsleute oder andere Käuferinnen und Käufer die Kunst lediglich erstehen könnten, um sich Einfluss im Weissen Haus zu verschaffen.

Hunter Biden soll nicht wissen, wer seine Kunst kauft

Das Büro von Präsident Biden hatte darauf mit der Ankündigung «angemessener Sicherheitsvorkehrungen» reagiert: Bei Ausstellungen von Hunters Werken «wird der Verkauf seiner Kunst durch den Galeristen erfolgen und die Namen und Personen werden vertraulich behandelt», sagte Psaki Anfang Juli.

Das würde den Käufer oder die Käuferin der Gemälde jedoch nicht davon abhalten, Hunter persönlich wissen zu lassen, dass er bzw. sie seine Kunst erstanden habe. Nach dieser Möglichkeit gefragt, sagte Psaki lediglich, dass strenge Regeln gelten werden. «Er wird es nicht nicht wissen. Er wird nicht wissen, wer seine Kunst kauft.»

Hunter Biden ist eines der Lieblingsziele des ehemaligen Präsidenten Donald Trump. Im Wahlkampf 2020 hatte der damalige Amtsinhaber wiederholt die wirtschaftlichen Interessen des Sohnes seines Herausforderers in der Ukraine und in China hervorgehoben. Gegen den 51-Jährigen laufen zudem Ermittlungen wegen Steuervergehen.

(afp/lea)

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