Aktualisiert 30.11.2018 09:28

Arno Del CurtoKann überhaupt einer den Tausendsassa ersetzen?

Vorerst coacht Michel Riesen den HCD. Zugleich sucht der Club einen Trainer bis Saisonende. Die Kandidatenliste ist lang und prominent.

von
phm
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Was für ihn spricht: Kennt die lokalen Besonderheiten, leistete als Trainer der Elite-Junioren sehr gute Arbeitet und macht den Job schon jetzt interimistisch. – Was gegen ihn spricht: Der erste Schweizer NHL-Erstrunder war noch nie Chefcoach eines Profiteams. – Wahrscheinlichkeit: 15 Prozent.

Was für ihn spricht: Kennt die lokalen Besonderheiten, leistete als Trainer der Elite-Junioren sehr gute Arbeitet und macht den Job schon jetzt interimistisch. – Was gegen ihn spricht: Der erste Schweizer NHL-Erstrunder war noch nie Chefcoach eines Profiteams. – Wahrscheinlichkeit: 15 Prozent.

Keystone/Ennio Leanza
Was für ihn spricht: Kennt die Liga, kann Spieler mitreissen, starker, authentischer Kommunikator, hat reichlich Erfahrung im Abstiegskampf. – Was gegen ihn spricht: Seine letzte Erfahrung im Abstiegskampf endete im April mit der Relegation des EHC Kloten. – Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent.

Was für ihn spricht: Kennt die Liga, kann Spieler mitreissen, starker, authentischer Kommunikator, hat reichlich Erfahrung im Abstiegskampf. – Was gegen ihn spricht: Seine letzte Erfahrung im Abstiegskampf endete im April mit der Relegation des EHC Kloten. – Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent.

Keystone/Patrick B. Kraemer
Jason O'Leary
Jason O'Leary

Was für ihn spricht: Der 40-Jährige wurde mit Langenthal NLB-Meister und sammelte bei Servette National-League-Erfahrung. – Was gegen ihn spricht: Als Coach der EVZ Academy hat der Kanadier bereits einen sehr guten Job. – Wahrscheinlichkeit: 10 Prozent.

Keystone/Urs Flüeler

Wenigstens am Freitag gegen Servette und am Samstag in Bern wird Michel Riesen beim HC Davos als Cheftrainer an der Bande stehen. Der langjährige HCD-Stürmer coachte bisher die Elite-Junioren, soll aber baldmöglichst durch einen Mann ersetzt werden, der den Zweitletzten der National League bis Saisonende führt.

Die Frage ist also: Wer wird Nachfolger von Del Curtos Nachfolger? Ein mit dem besonderen Davoser Klima Vertrauter? Einer, der wenigstens das Schweizer Eishockey gut kennt? Einer aus dem Ausland, der ganz unbelastet beim Traditionsverein einsteigen kann? Ein klassischer Nothelfer? Oder doch einer, der schon die Clubpolitik der Zukunft verkörpert und übers Saisonende hinaus bleiben könnte?

Was aber ist genau die Clubpolitik der Zukunft, und wer setzt sie um? Im Moment hat diese Rolle Sportchef René Müller. Der amtet interimistisch im Doppelamt als Riesens Assistent, steht aber mit Trainersuche, Vertragsverhandlungen und Transfers schon vor Herausforderungen genug. Müllers Doppelamt ist ein Grund mehr, baldmöglichst einen festen Del-Curto-Nachfolger zu installieren.

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