13:0 gegen Lettland – Kantersieg für die Schweiz – Unihockey-Frauen gewinnen zweites WM-Spiel
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13:0 gegen LettlandKantersieg für die Schweiz – Unihockey-Frauen gewinnen zweites WM-Spiel

Das Schweizer Frauen-Nationalteam gewinnt dank einer konzentrierten und soliden Leistung gleich mit 13:0 gegen Lettland. Am Dienstagabend bestreiten die Schweizerinnen bereits ihr letztes Gruppenspiel gegen Polen.

von
Anamaria Peyer
Die Schweizer Frauen gewannen deutlich. Im ersten Spiel gab es noch eine Pleite. 

Die Schweizer Frauen gewannen deutlich. Im ersten Spiel gab es noch eine Pleite.

Claudio Schwarz/swiss unihockey

Darum gehts

  • Die Schweizerinnen gewinnen ihr zweites WM-Spiel gleich mit 13:0.

  • Das Team von Rolf Kern hatte das Spiel immer im Griff.

  • Flurina Marti erzielte im letzten Drittel noch ein Tor.

Nach einer bitteren Startniederlage gegen die Tschechinnen gewannen die Schweizer Unihockey-Frauen ihr zweites WM-Spiel gegen Lettland gleich mit 13:0. Bereits nach drei Minuten gelang Corina Rüttimann das 1:0 für die Schweiz. Trotz einer Strafe übernahm das Team von Rolf Kern sofort wieder das Spieldiktat und erzielte Michelle Wiki das 2:0.

Nachdem die Lettinnen einen Lattenschuss verzeichnen konnten, gelang Chiara Gredig nach einem schönen Pass von Julia Suter das 3:0 und Nathalie Spichiger schoss noch vor der ersten Drittelpause das 4:0. Das zweite Drittel war dann bestimmt von vielen Strafen, die von den Schweizerinnen ausgenutzt wurden und zu einem 7:0-Vorsprung führten.

Hattrick von Flurina Marti

Im letzten Drittel gelang Flurina Marti gleich ein Hattrick. Für diese drei Tore benötige Marti etwas mehr als sechs Minuten. In der letzten Minute jubelte Lettland dann doch noch, aber der Treffer zählte nicht. So konnte das Schweizer-Team einen Shootout feiern.

Die beste Akteurin des Spiels, Corina Rüttimann, sagte nach dem Kantersieg: «Es ist sicher wichtig, dass uns viele Tore gelungen sind. Das ist gut für das Selbstvertrauen.» Trotzdem ist sie nicht ganz zufrieden: «Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass wir noch sehr viele technische Fehler in unserem Spiel hatten. Wir hatten gute Kombinationen und müssen weiter daran arbeiten.» Bereits am Dienstagabend bestreiten die Schweizerinnen das dritte und letzte Gruppenspiel gegen Polen um 19.45 Uhr.

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