Kanton Luzern muss Hausaufgaben machen
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Kanton Luzern muss Hausaufgaben machen

Amédéo Wermelinger, Datenschutzbeauftragter des Kantons Luzern, hatte 2005 mit 168 Fällen ein Viertel mehr Geschäfte zu bearbeiten als im Vorjahr.

Und dies, nachdem seiner Abteilung ein Drittel der Stellenprozente, von 140 auf 90, gestrichen worden waren. «Im Zusammenhang mit der Revision des kantonalen Datenschutzgesetzes muss die Thematik der Ressourcen beim Regierungsrat auf den Tisch», sagt Wermelinger.

So würden seit 1999 die Aktualisierung und Veröffentlichung der Register der Datenbank anstehen. Der Kanton müsse aber auch wegen der Eurokompatibilität die Stellung des Datenschutzbeauftragten stärken. «Kann der Kanton die internationalen Vorgaben nicht erfüllen, ist nicht auszuschliessen, dass Luzern keinen Zugriff auf die europäischen Polizei-Datenbanken erhält», so Wermelinger weiter.

(dag)

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