Impfungen Ostschweiz: Impfung in Ausserrhoden bald für alle ab 16 Jahren möglich

Impfungen Ostschweiz Impfung in Ausserrhoden bald für alle ab 16 Jahren möglich

Du findest hier aktuelle Meldungen rund um Corona-Impfungen aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Graubünden, Glarus, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und dem Fürstentum Liechtenstein.

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Das Impfzentrum in Buchs SG wurde am Montag eröffnet. Im Kanton St. Gallen haben sich bisher über 30'000 Personen für eine Corona-Impfung in einem der vier Impfzentren angemeldet.

Das Impfzentrum in Buchs SG wurde am Montag eröffnet. Im Kanton St. Gallen haben sich bisher über 30'000 Personen für eine Corona-Impfung in einem der vier Impfzentren angemeldet.

20min/Michael Scherrer
Die Impfbereitschaft der Senioren in Thurgauer Pflegeheimen liegt bei 85 Prozent und ist damit deutlich höher als bei normalen Grippeimpfungen. «Wir sind stolz, dass wir so viele Seniorinnen und Senioren in über 50 Pflegeinstitutionen in weniger als 40 Tagen einmal impfen konnten», freut sich Gesundheitsdirektor Urs Martin.

Die Impfbereitschaft der Senioren in Thurgauer Pflegeheimen liegt bei 85 Prozent und ist damit deutlich höher als bei normalen Grippeimpfungen. «Wir sind stolz, dass wir so viele Seniorinnen und Senioren in über 50 Pflegeinstitutionen in weniger als 40 Tagen einmal impfen konnten», freut sich Gesundheitsdirektor Urs Martin.

Kanton Thurgau
Mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden meldet ein weiterer Kanton Verzögerungen beim Impfen wegen fehlenden Impfdosen von Pfizer/Biontech.

Mit dem Kanton Appenzell Ausserrhoden meldet ein weiterer Kanton Verzögerungen beim Impfen wegen fehlenden Impfdosen von Pfizer/Biontech.

Tamedia AG

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Freitag, 07.05.2021

Impftermine für alle ab 16 ab Mitte Mai im Thurgau

Bald seien im Kanton Thurgau alle Angehörigen von Risikogruppen, die sich für eine Corona-Impfung in den Impfzentren angemeldet haben, gegen das Virus geimpft. Deshalb habe der Thurgauer Regierungsrat beschlossen, die Impffenster für alle Thurgauerinnen und Thurgauer ab 16 Jahren freizugeben, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Impftermine sind ab Mitte Mai für alle frei. Massgebend ist im Thurgau künftig nicht mehr das Alter, sondern das Anmeldedatum auf der Thurgauer Online-Plattform «ImpfMi». Auf die Verschiebung von Impfterminen soll möglichst verzichtet werden.

Montag, 03.05.2021

Impfung in AR bald für alle ab 16 Jahren möglich

Ab dem 19. Mai 2021 ist die Impfung gegen Covid-19 für alle Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder möglich, die älter als 16 Jahre sind. Die Impfungen erfolgen abgestuft nach Prioritätengruppe und danach gemäss Zeitpunkt der Anmeldung. Bisher haben sich im Kanton Appenzell Ausserrhoden laut den Behörden rund 7100 Personen für eine Corona-Impfung angemeldet. Das entspricht rund 40 Prozent der Bevölkerung des Kantons.

«Wer eine Impfung will, sich aber noch nicht angemeldet hat, sollte dies nun tun», heisst es in einer Medienmitteilung. Voraussetzung für die Impfung ist eine Anmeldung, die online gemacht werden kann. Der Regierungsrat ruft alle auf, sich und ihre Familien, Freunde sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen durch eine Impfung zu schützen. Personen ohne Internetanschluss können sich auch über die Hotline des Kantons unter 071 353 67 97 oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt anmelden. Nach der Anmeldung erfolge das Aufgebot zum Impftermin in der Regel per SMS.

Freitag, 30.04.2021

Innerrhoden ruft Personen ab 16 Jahren zur Impfanmeldung auf

Der Kanton Appenzell Innerrhoden erwartet für Mai und Juni grössere Lieferungen von Corona-Impfstoff. Wer vor den Sommerferien geimpft sein möchte, dem rät das Gesundheits- und Sozialamt, sich so schnell wie möglich anzumelden. Denn man gilt erst 15 Tage nach der zweiten Impfung als vollständig geimpft. Die zweite Impfung wird vier Wochen nach der ersten Impfdosis verabreicht.

Anmelden können sich Personen ab 16 Jahren online unter ai.impfung-covid.ch. Weitere Informationen zur Impfung findet man auf der Website: ai.ch/coronavirus/imfung oder telefonisch unter 071 788 99 66.

Mittwoch, 21.04.2021

Thurgauer Lehrpersonen drängen

Bildung Thurgau beantragt, dass die impfwilligen Lehrpersonen vor den übrigen Erwachsenen ihre Corona-Impfung erhalten. Der Kanton Thurgau habe sich noch nicht entschieden, wie er mit dieser Forderung umgehe, schreibt die «Thurgauer Zeitung». In der Strategie des Bundes ist es jedenfalls nicht vorgesehen.

Fest stehe aber, die Thurgauer Lehrpersonen dürften während der Arbeitszeit Impftermine wahrnehmen. So sollen Verzögerungen und Terminverschiebungen gemieden werden.

Donnerstag, 15.04.2021

35- bis 44-Jährige können sich voranmelden

Seit dem 8. März 2021 haben sich in Graubünden 15'300 Personen für eine Coronaimpfung angemeldet. In den neun Impfzentren werden unter der Woche rund 1300 Personen täglich gegen das Covid‑19‑Virus geimpft. Inzwischen können bereits Personen ab 65 Jahren für einen Impftermin aufgeboten werden. Zur weiteren Planung der Impfaktion in den neun Impfzentren können sich ab Donnerstag auch die 35‑ bis 44‑Jährigen voranmelden, teilt der Kanton Graubünden mit.

Ab dem 22. April 2021 steht die Impfanmeldung in Graubünden dann auch den letzten beiden Gruppen, den 25‑ bis 34‑ Jährigen und den 16‑ bis 24‑Jährigen, offen. Allerdings können nach einer Anmeldung bis zur Vergabe des Impftermins weiterhin bis zu zweieinhalb Monaten vergehen.

Insgesamt haben sich in Graubünden inzwischen bereits rund 50'000 Personen für eine Impfung angemeldet. Über 30'000 Bündnerinnen und Bündner haben ihre Erstimpfung erhalten, rund 20'000 sind vollständig immunisiert.

Freitag, 09.04.2021

Kantone Inner- und Ausserrhoden rufen zur Registrierung für Impfung auf

Gute Nachrichten für Impfwillige im Appenzellerland. Es soll nun «wädli» vorwärts gehen, «wädli» ist Dialekt für schnell. Die Kantone Inner- und Ausserrhoden melden am Freitag (09.04.2021), dass in den nächsten Wochen weitere Impfstofflieferungen erwartet werden. Deshalb fordern beide Kantone die Bevölkerung auf, sich für die Impfung zu registrieren, um so gleich loslegen zu können, wenn der Impfstoff eintrifft.

Innerrhoderinnen und Innerrhoder ab 16 Jahren können sich registrieren und beim Spital Appenzell impfen lassen. Dort wird eine zweite Impfstrasse eingerichtet, sobald mehr Impfstoff geliefert wird. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Dosen zeitnah verimpft werden können. Für die Impfung registrieren kann man sich unter ai.impfung-covid.ch. Personen aus dem Bezirk Oberegg haben die Möglichkeit, sich im Impfzentrum in Heiden AR zu impfen.

Ausserrhoden erwartet für den Monat April 9000 Impfdosen. Der Kanton zählt rund 55'000 Einwohner. Die Impfungen werden in den beiden Impfzentren in Heiden und Herisau sowie Arztpraxen gespritzt. Für die Impfung kann man sich unter ar.impfung-covid.ch.

Alle Impfwilligen werden gebeten, sich bald zu registrieren. So sei eine optimale Planung gewährleistet.

Corona-Infektionen trotz Impfung im Kanton Graubünden festgestellt

In einem Seniorenzentrum im Churer Rheintal wurde eine Häufung von Coronafällen festgestellt, wie der Kanton Graubünden am Freitag (09.04.2021) mitteilt. Dabei handle es sich um vier Bewohnerinnen und Bewohner, welche bereits im Februar 2021 vollständig geimpft worden waren. Die Fälle sind nun Gegenstand einer Untersuchung durch das Gesundheitsamt.

Das Gesundheitsamt habe in Zusammenarbeit mit der Institutionsleitung die notwendigen Massnahmen zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie des Pflegepersonals veranlasst. Die betroffenen Personen befinden sich in Isolation mit milden Verläufen und die Maskentragpflicht für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner wurde wieder eingeführt.

Die Infektionen wurden bemerkt, weil derzeit in regelmässigen Abständen flächendeckende Tests laufen. Der RNA-Impfstoff von Pfizer/Biontech, mit dem die Betroffenen geimpft worden waren, verringert eine Corona-Erkankrung laut Zulassungsstudie um 95 Prozent.

Mittwoch, 07.04.2021

Bis 2000 Impfungen pro Tag

Der Kanton Thurgau hat am Dienstag, 6. April 2021, das dritte Impfzentrum in Betrieb genommen. In der Industriehalle in Weinfelden können, sobald genug Impfstoff vorhanden ist, über 14 Impfspuren über 2000 Personen pro Tag geimpft werden. Derzeit können aufgrund des Impfstoffmangels nur zwei Spuren ausgelastet werden. «Unser Ziel ist es, die Thurgauer Bevölkerung mit dem vom Bund nach und nach zur Verfügung gestellten Impfstoff möglichst rasch zu impfen. Dafür ist ein Grosszentrum wie in Weinfelden ideal, weil hier zwischen 84 und 2016 Impfungen pro Tag möglich sind», sagte Regierungsrat Urs Martin, Chef des Departementes für Finanzen und Soziales.

Per 6. April 2021 haben im Kanton Thurgau rund 32’440 Personen mindestens eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Dies entspricht 11,5 Prozent der Bevölkerung. Seit eineinhalb Wochen können sich Personen ab 65 Jahren auf der Thurgauer Anmeldeplattform «ImpfMi» registrieren. Nach wie vor ist die Nachfrage nach Terminen laut den Behörden aber deutlich grösser als das Angebot. Das Amt für Gesundheit ist zuversichtlich, dass bis zu den Sommerferien mehr als die Hälfte der Thurgauer Bevölkerung geimpft werden kann.

Impftermine für über 65-Jährige

Genau drei Monate nach dem Start der Impfkampagne gegen das Coronavirus im Kanton St. Gallen wurde die hunderttausendste Impfdosis verimpft. Rund 38'000 Personen haben beide Impfdosen erhalten. Da die hochbetagten Personen geimpft sind oder in Kürze die erste Dosis erhalten, wird die Impfkampagne nun ausgeweitet. Ab sofort werden auch Personen ab 65 Jahren in einem Impfzentrum oder in der Arztpraxis geimpft, heisst es in einer Medienmitteilung der St. Galler Staatskanzlei. Personen über 65-jährig können sich unter http://www.wir-impfen.ch für die Impfung in einem der vier Impfzentren anmelden. Impfwillige Personen sind gebeten, sich nicht gleichzeitig online und bei der Hausarztpraxis anzumelden. Auch weiterhin erhalten innerhalb dieser Gruppe ältere Personen bevorzugt einen Impftermin.

Die Zentren in St. Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil nehmen diese Woche den Betrieb auf. Da die Kantone immer noch wenig Impfstoff erhalten, sind die Zentren nur beschränkt geöffnet. Für die Impfzentren im Kanton St. Gallen stehen im April laut der Staatskanzlei rund 30'000 Dosen zur Verfügung. Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist, werden die Kapazitäten ausgebaut.

Dienstag, 30.03.2021

Zufriedenheit mit Impfschiff

Halbzeit auf dem Thurgauer Impfschiff: Am 29. März 2021 begann die zweite achtwöchige Serie von Erst- und Zweitimpfungen auf der MS Thurgau an den Standorten Romanshorn und Arbon (jeweils eine Woche) und Kreuzlingen (für je zwei Wochen). Rund 6'000 Personen werden bis zum Schluss am 23. Mai 2021 ihre erste und zweite Impfung erhalten haben, das ergibt ein Total von 12'000 Impfungen. Damit könne die innovative Idee, dank der mit der gleichen Infrastruktur Personen in drei der sechs Thurgauer Städte wohnortsnah geimpft werden, bereits jetzt als Erfolg gewertet werden, so der Fachstab Pandemie des Kantons Thurgau. Gemäss den Rückmeldungen der geimpften Personen sei auch die Zufriedenheit mit dem Service an Bord gross.

Entsprechend stark war die Nachfrage nach Impfterminen auf dem Schiff. Rund 8'000 bereits registrierten Personen kann wegen der Knappheit der Impfstoffe kein Termin mehr auf dem Impfschiff angeboten werden. Sie werden nun auf das Impfzentrum in Weinfelden umgebucht, damit sie möglichst rasch zu einer Impfung kommen.

Am 2. Februar 2021 wurde das Impfschiff im Beisein von Bundesrat Alain Berset in Betrieb genommen, per Ende Mai wird das mobile Impfzentrum in stationäre Zentren überführt, weil die MS Thurgau wieder touristische Aufgaben wahrnehmen soll.

30'000 Anmeldungen in St. Gallen

In St. Gallen haben sich eine Woche nach der Freischaltung des Anmeldetools über 30'000 Personen für eine Corona-Impfung in einem Impfzentrum angemeldet. Am 7. April 2021 nehmen die Impfzentren in St.Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil ihren Betrieb auf. Bereits seit Montag wird in jedem Zentrum an einem Nachmittag geimpft, um die Abläufe einzuspielen, teilt die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen mit.

Im Impfzentrum in St.Gallen haben sich doppelt so viele Personen registriert wie in den anderen drei Impfzentren. Drei Prozent der Anmeldungen seien von Personen über 75 Jahre. Diese Altersgruppe erhält prioritär einen Impftermin, was der Impfstrategie des Bundes entspricht. «Dass sich nur relativ wenige Personen aus dieser Altersgruppe angemeldet haben, zeigt, dass die Mehrheit der über 75-Jährigen bereits bei ihrer Hausärztin bzw. ihrem Hausarzt geimpft wurde bzw. einen Impftermin hat», heisst es in der Medienmiteilung. So könne die Altersgrenze nach Ostern nach und nach auf die über 65-Jährigen gesenkt werden. Das grosse Interesse der Bevölkerung sei sehr erfreulich.

Donnerstag, 25.03.2021

St. Gallen holt beim Impfen auf

Noch bis vor kurzem war der Kanton St. Gallen in Sachen Impfen Schlusslicht. Nun hat St. Gallen aufgeholt, wie das «Tagblatt» schreibt. Der Kanton ist nun sowohl bei den verabreichten Impfdosen, als auch den vollständig geimpften Personen solides Schweizer Mittelfeld. An der Spitze stehen immer noch die Kantone Appenzell Innerrhoden, Uri und Schaffhausen. St. Gallen konnte aufholen, weil pro Injektionsfläschchen mehr Impfdosen gezogen werden als vorgesehen. So konnte der Kanton St. Gallen mehr Dosen verimpfen, als der Bund offiziell geliefert hat. Im Kanton St. Gallen gilt immer noch das Ziel, dass sich alle, die das denn auch wollen, bis Juli impfen lassen können.

Freitag, 12.03.2021

Kanton St. Gallen eröffnet nach Ostern vier Impfzentren

Nach Ostern nimmt der Kanton St.Gallen vier Impfzentren in St. Gallen, Buchs, Rapperswil-Jona und Wil in Betrieb. Die ersten Impftermine sind für die über 75-Jährigen reserviert, wie die Staatskanzlei am Donnerstag (11.03.2021) mitteilte. Sobald mehr Impfstoff vorhanden sei, erhielten sukzessiv weitere Personengruppen einen Impftermin. Die Registrierung und Anmeldung für eine Impfung in einem der vier Zentren erfolge online, das Anmelde-Tool werde Ende März aufgeschaltet. Zudem bestehe weiterhin die Möglichkeit, sich bei der Hausärztin oder dem Hausarzt impfen zu lassen.

Samstag, 13.02.2021

Impfbereitschaft von 85 Prozent

Die Erstimpfungen in den Alters- und Pflegeheimen wurden diese Woche abgeschlossen, mit Zweitimpfungen und Nachimpfungen wurde bereits begonnen. Regierungsrat Urs Martin, Vorsteher des Departementes für Finanzen und Soziales, besuchte aus diesem Anlass das Seniorenzentrum Sulgen und unterhielt sich mit den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern, teilt die Thurgauer Staatskanzlei mit. Die Zweitimpfungen werden bis Mitte März erfolgen. Anschliessend werden die mobilen Impfteams in Behinderteninstitutionen eingesetzt.

Die Impfbereitschaft der Seniorinnen und Senioren liegt bei 85 Prozent und ist damit deutlich höher als bei normalen Grippeimpfungen. «Wir sind stolz, dass wir so viele Seniorinnen und Senioren in über 50 Pflegeinstitutionen in weniger als 40 Tagen einmal impfen konnten», freut sich Gesundheitsdirektor Urs Martin.

Liechtenstein kommt voran

Nachdem sich Personen mit Jahrgang 1936 und älter seit dieser Woche für Impfungen anmelden können, stehen ab nächster Woche auch für Personen mit Jahrgang 1940 und älter Impfungen zur Verfügung, so die Regierung des Fürstentums Liechtenstein. Telefonische Anmeldungen für die Impfungen auf dem Spoerry-Areal in Vaduz sind ab sofort bei der Hotline in der jeweiligen Wohngemeinde möglich.

Die Impfung erfolgt in den Oberarm. Es wird daher darum gebeten, dass für die Impfung Kleidung gewählt wird, die dies zulässt, also beispielsweise ein Kurzarm-Shirt unter Jacke oder Mantel. Für die Impfung muss ein Personalausweis sowie das Impfbüchlein mitgebracht werden, erinnert die Regierung. Personen, die kein Impfbüchlein haben oder dieses nicht finden, können bei der jeweiligen Wohngemeinde ein neues beziehen.

Freitag, 29.01.2021

Impftermine in AR verschoben

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden müssen Erstimpfungen verschoben werden, wie am Freitag (29.01.2021) bekannt wird. Grund dafür sind Lieferengpässe seitens der Hersteller der Impfstoffe. Am Donnerstag wurde bekannt, dass der Moderna-Impfstoff nicht im angekündigten Umfang und Zeitplan an die Kantone ausgeliefert werden kann. Das hat nun Folgen auf das Impfprogramm von Appenzell Ausserrhoden. Dieses war auf der vom Bund schriftlich und mündlich zugesagten Anzahl Impfdosen gegen Covid-19 aufgebaut.

Wie der Kanton am Freitag mitteilte, hatte er mit über 6800 Impfdosen bis Ende Februar gerechnet. Nun werden wohl nur 3000 Dosen geliefert werden, also deutlich weniger.

Deshalb müssen Termine für eine Erstimpfung ab Montag, 1. Februar 2021, verschoben werden. «Personen, die einen Termin für eine Erstimpfung nach diesem Datum haben, werden wieder per SMS, Mail oder Telefon kontaktiert, sobald genügend Impfstoff vorhanden ist und somit ein neuer Impftermin angeboten werden kann. Sie müssen nichts von sich aus unternehmen», so der Kanton in einer Medienmitteilung.

Dienstag, 26.01.2021

Kontingent gekürzt

Bis Mitte Februar wurden dem Kanton St.Gallen ursprünglich 30'000 Impfdosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffes angekündigt. Nun hat der Bund die Kontingente um ein Drittel auf 20'000 Impfdosen gekürzt, wie der Kanton am Dienstag in einer Mitteilung schreibt. Ob auch die angekündigten Impfstofflieferungen zwischen Mitte Februar und Ende März gekürzt werde, sei unklar. Dieser Lieferengpass, verursacht durch einen Umbau bei der Herstellerfirma, verschärfe die Impfstoff-Situation und bremse den Impffahrplan.

Der Lieferengpass bremse die Impfaktion vor allem in den Schwerpunktpraxen erheblich und verlange eine Umverteilung des noch verbleibenden Impfstoffs. Erste Priorität bleibe, dass möglichst zügig alle Bewohnenden und Mitarbeitenden in Betagten- und Pflegeheimen eine Erstimpfung erhalten.

Beim Moderna-Impfstoff gibt es aktuell keine Lieferengpässe. Im Januar wurden 11'700 Impfdosen an den Kanton St.Gallen geliefert und zur Verimpfung an rund 300 Hausarztpraxen im Kanton verteilt. Für Anfang Februar ist eine weitere Lieferung von Moderna-Impfdosen angekündigt. Damit werden die zweiten Impfungen sichergestellt. Zusätzliche knapp 25'000 Dosen des Moderna-Impfstoffes werden Ende Februar erwartet und können dann wieder an die Hausarztpraxen verteilt werden.

Termine auf Schiff verfügbar

Im Kanton Thurgau wird auf dem Bodensee-Schiff MS Thurgau am Dienstag, 2. Feburar 2021, das zweite kantonale Impfzentrum in Betrieb genommen. Seit Montag können auf https://tg.impfung-covid.ch/ Termine reserviert werden. Das Schiff wird in Romanshorn, Kreuzlingen und Arbon anlegen.

Die MS Thurgau wird in folgendem Zyklus anlegen:

Für die Verabreichung der ersten Impfstoffdosis:

2. - 6. Februar 2021, Romanshorn

8. - 20. Februar 2021, Kreuzlingen

22. - 27. Februar 2021, Arbon

Für die Verabreichung der zweiten Impfstoffdosis:

1. - 6. März 2021, Romanshorn

8. - 20. März 2021, Kreuzlingen

22. - 27. März 2021, Arbon

Nach wie vor können sich ausschliesslich Personen ab 75 Jahren sowie Personen, die auf Grund chronischer Krankheiten einen schweren Verlauf einer Covid-Erkrankung befürchten müssen, anmelden. Der Kanton informiert die Bevölkerung, sobald weitere Personengruppen gemäss der Impfstrategie des Bundes zur Impfung zugelassen werden können, und dankt für die Geduld.

Montag, 25.01.2021

Verschiebung Termine

Bisher verlief das Impfen im Kanton Appenzell Ausserrhoden nach Plan. Wie der Kanton mitteilt, wurden bis am Montagabend insgesamt 2300 Impfungen verabreicht. Vergangene Woche wurden Lieferverzögerungen beim Impfstoff von Pfizer/Biontech bekannt. Deshalb muss – wie viele Kantone – auch Appenzell Ausserrhoden das Impfprogramm anpassen. Rund 300 Impftermine müssen um drei bis vier Wochen nach hinten geschoben werden. Auch in hausärztlichen Praxen könne es zu Verzögerungen kommen.

Alle geplanten Zweitimpfungen der ersten Impfgruppe (Alters- und Pflegeheime, über 75-Jährige und Personen mit höchstem Gesundheitsrisiko) seien sichergestellt. Bis anhin wurden in Appenzell Ausserrhoden impfwillige Personen aus dieser Gruppe geimpft. Ab Montag werden die impfwilligen Personen in den Alters- und Pflegeheimen ihre Zweitimpfungen erhalten.

Sonntag, 24.01.2021

Planung erschwert

Seit dem 4. Januar 2021 wird in Alters- und Pflegeheimen im Kanton Graubünden geimpft. Der Kanton zieht ein positives Fazit. Bisher wurden 4035 Personen mit der ersten Impfdosis bedient. Jede zu impfende Person muss im Abstand von drei bis vier Wochen zweimal mit dem Impfstoff desselben Herstellers geimpft werden, also entweder zweimal Pfizer/BioNTech oder zweimal Moderna. Dies bedeutet, dass die Hälfte der gelieferten Dosen für die zweite Impfung «reserviert» werden muss und nicht umgehend verimpft werden kann.

Die flächendeckende Impfung in Graubünden sei alleine aufgrund der Geografie um einiges anspruchsvoller als in anderen Kantonen, heisst es in der Mitteilung des Gesundheitsamts. Der Kanton behandelt alle Regionen gleich und stellt in allen Regionen die vorhandenen Impfdosen proportional zur Bevölkerungszahl zur Verfügung. Als Problem stellen sich die ständig wechselnden Angaben des BAG über die vom Hersteller Pfizer/BioNTech zu erhaltenden Lieferungen dar. Dies erschwere die Planung zusätzlich. Der Kanton erwartet deshalb vom BAG, dass vorausschauend planende Kantone, die Lieferengpässe antizipiert haben, und die Sicherheit für die zu impfenden Personen höher gewichtet haben als die Geschwindigkeit, nicht noch willkürlich bestraft werden.

Die ersten der neun regionalen Impf- und Testzentren werden ab Montag, 25. Januar 2021 Impfungen vornehmen. Die Zentren, die grundsätzlich auf der Infrastruktur der Spitäler basieren, ermöglichen die Testung symptomatischer sowie asymptomatischer Personen und sind – bis auf das Spital Oberengadin in Samedan – für die Doppelnutzung (impfen und testen) vorgesehen. Die Impf- und Testzentren werden im Bereich Administration vom Zivilschutz unterstützt.