Aktualisiert 15.02.2018 15:16

Infos für den Alltag Kanton Zürich unterstützt Eltern von Sporttalenten

Der Kanton Zürich unterstützt die Eltern des Nachwuchs im Leistungssport: Denn der elterliche Einfluss ist entscheidend für die Sportkarriere.

Der Kanton Zürich unterstützt die Eltern von Sporttalenten: Denn der elterliche Einfluss ist entscheidend für die Sportkarriere. (Symbolbild)

Der Kanton Zürich unterstützt die Eltern von Sporttalenten: Denn der elterliche Einfluss ist entscheidend für die Sportkarriere. (Symbolbild)

Keystone/Christian Merz

Im Kanton Zürich leben über 2600 junge Sportlerinnen und Sportler, die von Swiss Olympic offiziell als Sporttalent anerkannt sind. Für deren Eltern bedeutet dies einen grossen Einsatz - vor allem an Zeit und Geld. Der Kanton Zürich will diese Eltern unterstützen.

Entpuppt sich ein Kind als Sporttalent, muss sich oft die ganze Familie zum Leistungssport bekennen. Das Training muss mit der Ausbildung unter einen Hut gebracht werden, Wettkämpfe müssen geplant und das Kind soll richtig ernährt werden.

Familien von Sporttalenten sollen Unterstützung erhalten

Das kantonale Sportamt will diese Familien unterstützen und gründete deshalb das Projekt «sporteltern.zh». Wichtiger Teil des Projektes ist ein Informationsordner, der die Eltern im Alltag begleiten soll.

Darin zu finden sind unter anderem Informationen zur Vereinbarkeit von Training und Ausbildung, zur Trainings- und Wettkampfplanung und zu Gesundheit und Ernährung. Auch das Familienbudget und die Ethik im Sport spielt in diesem Informationsordner eine wichtige Rolle.

Für die Nachwuchsförderung stehen 1,55 Millionen Franken zur Verfügung

Es haben bereits über 1100 Eltern und rund 250 Leistungszentren und Sportschulen diesen Ordner bestellt, wie es in einer Mitteilung des Regierungsrats heisst. Für die Nachwuchsförderung hat der Kanton Zürich im laufenden Jahr 1,55 Millionen Franken zur Verfügung.

Das Geld stammt aus dem Sportfonds und wird zu zwei Dritteln direkt Leistungszentren zur Verfügung gestellt. Der Rest wird in Projekte wie diesen Informationsordner für Sportmütter und -väter gesteckt. Ein kleiner Teil wird auch direkt an Athleten ausbezahlt. (sda)

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