08.06.2020 15:54

Verkaufsverbot unter 16 Jahren

Kanton Zürich will Verkaufsverbot für E-Zigaretten an Jugendliche

Eine Motion der EVP fordert, dass für E-Zigaretten die gleichen Vorgaben wie bei Tabakwaren gelten sollen. Zurzeit gibt es dafür keine Verkaufsbeschränkung.

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 Eine Motion der EVP fordert, dass für E-Zigaretten die gleichen Vorgaben wie bei Tabakwaren gelten sollen.

Eine Motion der EVP fordert, dass für E-Zigaretten die gleichen Vorgaben wie bei Tabakwaren gelten sollen.

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Aktuell gibt es keine Verkaufsbeschränkung für E-Zigaretten im Kanton Zürich.

Aktuell gibt es keine Verkaufsbeschränkung für E-Zigaretten im Kanton Zürich.

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Im Kanton Zürich gilt aktuell ein Verkaufsverbot von Raucherwaren an Jugendliche unter 16 Jahren.Dieses soll neu für alle nikotinhaltigen Produkte gelten mit Ausnahme von nikotinhaltigen Medikamenten.

Im Kanton Zürich gilt aktuell ein Verkaufsverbot von Raucherwaren an Jugendliche unter 16 Jahren.Dieses soll neu für alle nikotinhaltigen Produkte gelten mit Ausnahme von nikotinhaltigen Medikamenten.

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Der Kanton Zürich strebt ein Verkaufsverbot von E-Zigaretten an Jugendliche an. Der Kantonsrat hat am Montag eine Motion der EVP klar überwiesen, welche für E-Zigaretten die gleichen Vorgaben fordert, wie für Tabakwaren. Hintergrund der Motion ist ein regulatives Vakuum auf Bundesebene, das nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes im April 2018 entstand. Seither gibt es auf Bundesebene bezüglich E-Zigaretten keine rechtlichen Vorgaben zum Jugendschutz.

Der Bund arbeitet zwar an einer neuen gesetzlichen Regelung. Doch ist unklar und umstritten, wann das neue Bundesgesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten in Kraft treten wird. Im Kanton Zürich gebe es zurzeit keine Verkaufsbeschränkungen für E-Zigaretten, monieren die Motionäre.

E-Zigaretten bergen Gefahr nikotinabhängig zu werden

«E-Zigaretten sollen so rasch als möglich den gleichen Vorschriften unterliegen wie Tabakprodukte», forderte der Erstunterzeichner der Motion, Beat Monhart (EVP). Damit soll die Lücke im Jugendschutz im Kanton gefüllt werden, bis eine Bundesregelung zum Tragen kommt. Es sei richtig und nötig, E-Zigaretten gleich zu behandeln wie herkömmliche Raucherwaren, argumentieren die Motionäre. E-Zigaretten würden die grosse Gefahr bergen, dass Kinder und Jugendliche zuerst nikotinabhängig würden und später auch zur Zigarette griffen. Im Kanton Zürich gilt aktuell ein Verkaufsverbot von Raucherwaren an Jugendliche unter 16 Jahren. Dieses soll neu für alle nikotinhaltigen Produkte gelten mit Ausnahme von nikotinhaltigen Medikamenten. Zudem sei eine Erhöhung des Mindestalters anzugehen.

Der Regierungsrat zeigte sich bereit, das Anliegen aufzunehmen, aber nur in der abgeschwächten Form eines Postulats. Die verbildliche Motion lehnte er ab, wie Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) ausführte. Die Branche habe sich im Jugendschutz einen freiwilligen Codex auferlegt, der wirksam sei, erklärte sie. Es sei daher nicht sinnvoll, die Motion jetzt zu überweisen. Ein Postulat hingegen würde es der Regierung erlauben, die Entwicklung rund um die E-Zigaretten zunächst weiterzuverfolgen. Die Mehrheit des Parlamentes folgte Rickli aber nicht. Die meisten Parteien äusserten Zweifel, sei es an einer baldigen Bundeslösung, an der Entschlossenheit der Kantonsregierung oder an einem längerfristig bestehenden Schutz durch die Selbstregulierung der Branche.

«Wir haben keine Zeit, auf ein Postulat zu warten»

«Wenn wir eine Regelung auf die lange Bank schieben, senden wir den Jugendlichen ein falsches Signal», erklärte Gabriel Mäder (GLP). «Wir haben keine Zeit, auf ein Postulat zu warten», tönte es ähnlich von den Grünen (Jeanette Büsser). Selbst die stets regulationskritische FDP stimmte der Forderung «im Sinne einer Übergangsregelung» zu. Lediglich SVP und CVP stimmten gegen die Motion. Inhaltlich stünden sie zwar hinter der Forderung, betonte beide Parteien und sie seien bereit, das Anliegen als Postulat zu unterstützen. Eine Motion ginge ihnen angesichts der Aussicht auf eine nationale Lösung aber zu weit.

Nach einer langen und engagierten Diskussion wurde die Motion schliesslich mit 111 zu 37 Stimmen klar überwiesen. Der Regierungsrat hat nun zwei Jahre Zeit, die Forderung in einer Gesetzesrevision umzusetzen und diese dem Parlament vorzulegen.

(SDA)

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23 Kommentare
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Der Sozialarbeiter

08.06.2020, 18:59

Bitte bitte nicht verbieten. Auch Hanf legalisieren damit sich die Jugendlichen zudröhnen können. So finden sie bestimmt auch eine gute Lehrstelle oder werden in einer sozialen Einrichtung geholfen. Wenn das nicht klappt, gibt es da noch die IV. Die bezahlt so bald du vom Kiffen Stimmen hörst. Also Kiffen legalisieren.

Cavi33

08.06.2020, 18:57

Sind das wirklich unsere Problem in der Politik.

Frank Werner

08.06.2020, 18:33

Gut für Jugendliche in Feuerthalen. Die müssen nur über die Rheinbrücke laufen.