26.03.2019 19:16

Umzonung Kanton Zürich wird zum Surfer-Hotspot

Die erste politische Hürde hat der Surfpark geschafft: Die Mehrheit der Stimmberechtigten in Regensdorf hat der Umzonung zugestimmt.

von
mon
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So soll der Surfpark in Regensdorf aussehen. Die Mehrheit der Stimmberechtigten hat an der Gemeindeversammlung der Umzonung zugestimmt.

So soll der Surfpark in Regensdorf aussehen. Die Mehrheit der Stimmberechtigten hat an der Gemeindeversammlung der Umzonung zugestimmt.

waveup
Das wäre der Projektplan für den Surfpark.

Das wäre der Projektplan für den Surfpark.

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Die Initianten des Surfparks stellten ihr Projekt am Mittwoch, 7. Juni 2017, vor.

Die Initianten des Surfparks stellten ihr Projekt am Mittwoch, 7. Juni 2017, vor.

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Die Regensdorfer haben entschieden: Die Mehrheit der Stimmberechtigten sagt Ja zum Surfpark. Mit 646 Ja- zu 392 Neinstimmen wurde der Umzonung an der Regensdorfer Gemeindeversammlung am Montag zugestimmt. Zurzeit ist das Land ein Stück Landwirtschaftszone. Auf einer rund acht Hektaren grossen Fläche im Gebiet Wisacher in Regensdorf soll nun bis zum Jahr 2020 der Waveup Surfpark entstehen.

Kernstück ist ein 250 Meter langer und 80 Meter breiter künstlich angelegter See, auf dem ein Generator «perfekt brechende» Wellen erzeugt. An der höchsten Stelle wird die Welle eine Höhe von knapp zwei Metern erreichen. Kosten soll das rein privat finanzierte Projekt 25 bis 30 Millionen Franken.

Abstimmung über Gestaltungsplan

Nach der Abstimmung am Montag beginnen die planerischen Schritte zum neuen Projekt, wie der «Zürcher Unterländer» am Dienstag berichtet. An der Gemeindeversammlung im Dezember wird dann über den Gestaltungsplan und die Details abgestimmt.

Der Gemeinderat ist überzeugt vom Projekt: «Wir sahen schnell, dass uns die Mitglieder von Waveup ein sehr ausgereiftes Projekt präsentierten», sagt Gemeindepräsident Max Walter. Gegner hingegen befürchten, dass der Lärmpegel sowie der Verkehr im Quartier ansteigen werden.

Der Surfpark soll jeweils von 8 bis 20 Uhr geöffnet sein. Für Veranstaltungen, die am Abend länger dauern, wird eine entsprechende Ausnahmebewilligung benötigt. Auf dem Areal

sind auch Barfuss- und Erlebniswege, Beachvolleyball-Felder, ein Skatepark, Gastronomieangebote, verschiedene Bildungskonzepte für Kinder, unter anderem auch ein Seekindergarten, und Plätze zur Förderung der regionalen Tier- und Pflanzenwelt vorgesehen.

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