Kantonspolizei Schwyz: Im VW-Bus auf Raserpirsch

Aktualisiert

Kantonspolizei Schwyz: Im VW-Bus auf Raserpirsch

Jetzt gibt die Kapo Schwyz Gas: In einem VW-Bus mit Laserpistole geht sie auf die Jagd nach Temposündern.

Vier fixe Radarkästen überwachen bereits die Schwyzer Strassen, in den nächsten Tagen sollen weitere hinzukommen. Doch im Kampf gegen Raser geht die Polizei noch einen Schritt weiter: Sie hat ein hochmodernes Lasermessgerät angeschafft und dieses an die hintere Stossstange eines neuen VW-Busses montiert. Kosten total: 200000 Franken.

Eine Investition, die sich lohnt, wie Kapo-Sprecher Grossmann überzeugt ist. Denn der Laserbus soll nicht nur auf viel befahrenen Strassen zum Einsatz kommen, sondern auch auf abgelegenen Strecken, wo keiner eine Tempokontrolle erwartet. «Vor dem Bus ist man nirgends und niemals sicher», warnt Grossmann.

6,4 Millionen Franken will der Kanton Schwyz dieses Jahr durch Verkehrssünden einnehmen, wie die «Obersee-Nachrichten» berichten. Doch Grossmann stellt klar: «Unser Ziel ist nicht, die Lenker reinzulegen, um möglichst viel Bussgeld zu kassieren.» Was zähle, sei die Verkehrssicherheit. Dass der graue VW-Bus bald erkannt und nicht mehr inkognito auf die Pirsch kann, spiele darum keine Rolle.

(ewi)

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