Kantonspolizisten unter Verdacht

Aktualisiert

Kantonspolizisten unter Verdacht

Ein bis zwei Polizisten der Kantonspolizei Zürich werden verdächtigt, Bordellbesitzer begünstigt zu haben.

Aufgerollt hat den Fall vor einem Jahr Markus Kägi (SVP), damaliger Ombudsmann des Kantons und heutiger Regierungsrat. Als er die Akten des Falls studierte, stiess er auf «Hinweise, wonach Polizeibeamte nicht korrekt gehandelt haben sollen», wie Kägi einen Bericht der «SonntagsZeitung» bestätigt. Angeblich hatte ein Polizist einer jungen Rumänin die Anzeige gegen einen Kabarettbesitzer verweigert.

Erst am nächsten Tag gelang es ihr auf einem anderen Posten, Anzeige zu erstatten. Sie gab an, der Bordellbesitzer habe sie vergewaltigt, geprügelt, zur Prostitution angehalten und tagelang eingesperrt. Trotz der schweren Vorwürfe nahm die Polizei den Mann nur kurz in Untersuchungshaft. Die Kantonspolizei wollte gestern dazu keine Stellung nehmen.

rry

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