US-Präsidentschaftswahlen: Kanye West steht in Mississippi auf Wahlzettel
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US-PräsidentschaftswahlenKanye West steht in Mississippi auf Wahlzettel

Im Juli hat der Rapper Kanye West mit seiner Ankündigung, er wolle US-Präsident werden, alle überrascht. Nun wird es konkret.

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Wird wohl in einigen US-Staaten auf den Wahlzetteln stehen: Rapper Kanye West. (Archivbild)

Wird wohl in einigen US-Staaten auf den Wahlzetteln stehen: Rapper Kanye West. (Archivbild)

AP/Evan Vucci
Kanye West hat seine Präsidentschaftsabsichten eigentlich schon vor längerer Zeit wieder zurückgezogen.

Kanye West hat seine Präsidentschaftsabsichten eigentlich schon vor längerer Zeit wieder zurückgezogen.

AP/Invision/Chris Pizzello
Ehefrau Kim Kardashian (39) unterstützte ihn bei seinem Vorhaben. Jedenfalls wurde ihr Retweet samt US-Flaggen-Emoji als Support interpretiert.

Ehefrau Kim Kardashian (39) unterstützte ihn bei seinem Vorhaben. Jedenfalls wurde ihr Retweet samt US-Flaggen-Emoji als Support interpretiert.

EPA/Ringo Chiu

Darum gehts

  • Im Juli kündigte der US-Rapper Kanye West seine Kandidatur für das Amt des US-Präsidenten an. Er zog sie später zurück.
  • Nun steht er tatsächlich im US-Staat Mississippi auf dem Wahlzettel.
  • Weitere Staaten könnten folgen.

Geneigte Wähler in Mississippi können bei der US-Präsidentschaftswahl im November ihr Kreuzchen bei Kanye West machen. Der Rapper sei in dem Südstaat als Kandidat zugelassen und werde daher auf dem Wahlzettel stehen, teilten die zuständigen Behörden am Dienstag mit. Um sich zu qualifizieren, hatte West eine Gebühr von 2500 Dollar zahlen und mindestens 1000 Unterschriften von Wählern in Mississippi vorweisen müssen.

Als unabhängiger Kandidat wird der Musiker in etlichen US-Staaten auf den Wahlzetteln stehen, etwa Arkansas, Idaho, Iowa, Tennessee, Utah und Oklahoma. Mehrere Staaten hatten ihn allerdings nicht zugelassen, weil er die Anforderungen nicht erfüllte.

Werbegag für neues Album?

West hatte die Welt im Juli mit der Bekanntgabe seiner Bewerbung um das höchste Staatsamt überrascht. Er trete als Spitzenkandidat der «Birthday Party» an, verkündete er. Die Demokraten argwöhnen, dass die Republikaner Wests Bewerbung bewusst in etlichen zwischen den Grossparteien umkämpften Staaten anschieben, damit er dem demokratischen Kandidaten Joe Biden Stimmen schwarzer Wähler abjage. Andere vermuten wiederum einen Werbegag hinter Wests Kampagne, um ein neues Album anzupreisen.

West galt einmal als ein überzeugter Fan von Präsident Donald Trump, brach nach eigenen Angaben aber mit ihm. Nun will der Rapper selbst nach der Macht greifen.

(DPA/chk)

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