Bitte nicht bezahlen!: Kanzlei fordert in dubiosen Briefen Geld
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Bitte nicht bezahlen!Kanzlei fordert in dubiosen Briefen Geld

Briefe einer Kanzlei TCR aus London landeten in den letzten Tagen in den Briefkästen von Thurgauer Haushalten. Die Polizei warnt vor Betrügern.

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qll
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Ein Ausschnitt aus der ersten Seite.

Ein Ausschnitt aus der ersten Seite.

Kapo TG
Auf der zweiten Seite droht die Kanzlei mit Konsequenzen.

Auf der zweiten Seite droht die Kanzlei mit Konsequenzen.

Kapo TG
Auf der dritten Seite findet sich noch ein Vergleichsvertrag.

Auf der dritten Seite findet sich noch ein Vergleichsvertrag.

Kapo TG

Die persönlich adressierten Briefe stammen scheinbar von einer Kanzlei TCR aus London. Dort drin wird auf eine angebliche Forderung des «Fachverbands Lotterie und Glücksspielanbieter Deutschland» in der Höhe von mehreren hundert Euro aufmerksam gemacht.

Laut der Kantonspolizei Thurgau werden auf insgesamt drei Seiten die Zahlungsmodalitäten vorgegeben. Die IBAN-Nummer weist auf ein Konto in Rumänien hin.

Im Schreiben wird zudem vor den weitreichenden Konsequenzen gewarnt, die eine Nichtbezahlung nach sich ziehen würde. «Mit dieser Einschüchterungstaktik versuchen die Betrüger die Menschen zu einer sofortigen Bezahlung zu bewegen», so Daniel Meili, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau. «Da die Briefe sogar persönlich adressiert sind, werden sie ernst genommen.»

Auf keinen Fall bezahlen

Mehrere Personen aus der Region Arbon und Frauenfeld haben sich bei der Kantonspolizei Thurgau gemeldet, weil sie nie deutsches Lotto gespielt und den Betrugsversuch richtig erkannt haben.

Die Kantonspolizei Thurgau empfiehlt auf Facebook, ein solches Schreiben auf direktem Weg ins Altpapier zu werfen und auf keinen Fall zu bezahlen.

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