Kapers und Swiss finden nicht zueinander
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Kapers und Swiss finden nicht zueinander

Die Verhandlungen für bessere Arbeitsbedingungen für das Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Swiss sind vorläufig gescheitert.

Die in mehreren Verhandlungsrunden erzielten Resultate führten nicht zur erwünschten Erleichterung der gegenwärtig hohen Arbeitsbelastung des Kabinenpersonals, wie die Gewerkschaft Kapers am Freitag mitteilte.

Ziel sei seit März die «Entschärfung» der Flugdienstzeitlichen Regelungen (FDR) gewesen, welche die Arbeitszeit respektive die Frei- und Ruhezeit der Kabinenbesatzungsmitglieder regeln. Der Vorstand von Kapers will in den kommenden Tagen über das weitere Vorgehen entscheiden.

Gemäss Kapers-Präsident Urs Eicher war die Arbeitsbelastung für das Kabinenpersonal noch nie so hoch wie derzeit. «Die gegenwärtige Situation ist nicht mehr haltbar», wird Eicher in einer Mitteilung zitiert. Seit der Einführung der neuen FDR sei die Krankheitsrate beim Kabinenpersonal drastisch gestiegen.

Grundsätzlich sind die FDR Bestandteil des im Februar 2006 in Kraft gesetzten Gesamtarbeitsvertrages (GAV). Dieser läuft noch bis Februar 2009. Darin werden den Flight Attendants auf drei Monate 30 Feiertage zugesichert. Pro Jahr erhalten sie mindestens vier Wochen Ferien, je nach Dienstalter sind es maximal sechs Wochen.

(sda)

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