Aktualisiert 24.03.2011 07:16

Chávez doziert«Kapitalismus hat den Mars zerstört»

Was ist aus den kleinen grünen Männchen vom Mars geworden? Venezuelas Staatschef Hugo Chávez hat da so eine Theorie.

von
pbl

Für den Sozialisten ist der Kapitalismus die Wurzel vieler Übel, und das nicht nur auf der Erde, sondern auch andernorts im Universum. Dies zumindest erklärte Chávez in einer Fernsehansprache zum Weltwassertag am 22. März: «Ich habe stets gesagt und gehört, dass es nicht erstaunlich wäre, wenn es einst eine Zivilisation auf dem Mars gegeben hätte. Aber dann kamen Kapitalismus und Imperialismus und zerstörten den Planeten.»

Dabei bezog sich Hugo Chávez auf Berichte, wonach auf dem roten Planeten Spuren von Wasser entdeckt worden waren. Auch auf der Erde würden die Wasservorräte schwinden: «Vor Jahrhunderten gab es grosse Wälder, jetzt befinden sich dort Wüsten. Wo einst Flüsse waren, sind heute Wüsten.» Auch bei den Angriffen auf Libyen gehe es um Wasser und Ölreserven, sagte Chávez, ein Verbündeter von Muammar al Gaddafi.

Bereits früher hatte Hugo Chávez die Überzeugung geäussert, dass es auf dem Mars einst Leben gab. Ein Sprecher der US-Raumfahrtbehörde NASA wollte sich gegenüber dem «Wall Street Journal» nicht zur abenteuerlichen These des Venezolaners äussern. Er bestätigte aber, dass auf unserem Nachbarplaneten «Wasser entdeckt wurde».

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.