Aktualisiert 19.12.2019 19:29

Video geht viral

Kapo Bern verteilt Busse an Stormtrooper

Ein «Star Wars»-Video der Kapo Bern sorgt für Lacher in den sozialen Medien. Polizisten büssen darin Stormtrooper, die auf dem Bundesplatz gelandet sind.

von
rc

Zwei Polizisten der Kantonspolizei Bern gehen ihrer Arbeit nach, als einer von ihnen plötzlich ein «Star Wars»-Raumschiff auf dem Bundesplatz entdeckt. Umgehend stellen die Beamten die Stormtrooper zur Rede und weisen sie darauf hin, dass das parkieren auf dem Bundesplatz verboten ist. «This is not the parking spot you are looking for», sagt einer der Polizisten in gebrochenem Englisch. Dies sind die Anfangsszenen eines witzigen und aufwendig produzierten Weihnachtsvideos der Kapo Bern.

Der zweiminütige Clip kursiert seit Mittwochmorgen auf Twitter und wurde bis 17 Uhr bereits über 78'000-mal angeklickt. Auf der offiziellen Seite der Kapo Bern ist das Weihnachtsvideo nicht zu sehen. «Dieses Video wurde auf Whatsapp verbreitet», schreibt der Twitter-User, der den Clip heute Morgen postete. Das Youtube-Video war bisher nur für Personen einsehbar, die über einen speziellen Link verfügten.

Das Video ist ein Teil der Reihe «Limacher & Moser im Dienst». Der erste Teil der Video-Reihe wurde letztes Jahr zu Weihnachten intern veröffentlicht und griff eine andere Thematik auf. Auf Twitter gab die Kapo bekannt, dass der Clip den eigenen Mitarbeitern als alternative Weihnachtskarte zur Verfügung gestellt wurde:

Kantonspolizei Bern klärt auf

Das Video wurde von zwei Mitarbeitern des Multimedia-Dienstes der Kapo Bern produziert: «Sie sind grosse Fans der ‹Star Wars›-Filme, weshalb sie ein entsprechendes Konzept entwickelt haben, welches dann auch gutgeheissen wurde», sagt Christoph Gnägi, Mediensprecher der Kapo Bern. Wie bereits auf Twitter kommuniziert, sei der Clip als Alternative zu einer gedruckten Weihnachtskarte an Mitarbeiter der Kantonspolizei verschickt worden. «Darum wurde das Video bewusst nur auf diese Weise verbreitet – eben als persönliche Botschaft», sagt Gnägi.

Der Clip kommt bei der Bevölkerung gut an. Einziger Streitpunkt auf Twitter sind die entstandenen Kosten. «Der finanzielle Aufwand beschränkt sich auf die Gage für die Schauspieler im tieferen vierstelligen Bereich.» Die Darsteller hätten den Erlös zu einem grossen Teil an eine gemeinnützige Stiftung gespendet.

Twitter-Eskalation

Auf Twitter sammelten sich zahlreiche Kommentare unter dem viralen Post. Die meisten Leute, die kommentierten, sind von der kreativen Umsetzung des Videos begeistert. Der Clip wurde sogar im Ausland wahrgenommen. Ein Polizist aus Berlin antwortete auf die Szenen im Clip mit folgendem Foto:

Selbst Science-Fiction-Fans loben die Macher des Clips für die kleinen Details, die bei der Produktion beachtet wurden:

Wie sehr die Produzenten auf Details geachtet haben, zeigt sich auch in diesem Tweet:

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