Aktualisiert 03.07.2014 13:46

Freiburg

Kapo warnt vor «Halskettendieben»

Im Kanton Freiburg treiben Trickdiebe ihr Unwesen. Abgesehen haben sie es vor allem auf die Halsketten älterer Frauen.

von
nc
Die Trickdiebe haben es vor allem auf die Halsketten älterer Damen abgesehen.

Die Trickdiebe haben es vor allem auf die Halsketten älterer Damen abgesehen.

Die Masche ist simpel: Die Übeltäter halten mit ihren Fahrzeugen - meist ältere Modelle der Marken Mercedes oder BMW - am Strassenrand und fragen Passanten nach einem Spital oder täuschen eine Panne vor. Als Zeichen des Danks für die Hilfe umarmt einer der Banditen die angesprochene Person. Die Gelegenheit wird genutzt, um die meist älteren Damen ihrer Halsketten zu entledigen und diese sogleich durch wertlosen Ramsch zu ersetzen.

Seit April haben sich solche Fälle im Kanton Freiburg gehäuft. Drei Fälle hätten sich kürzlich in Bulle, Düdingen und Châtel-Saint-Denis zugetragen, wie die Kantonspolizei Freiburg schreibt. Die Täter seien meist zwischen 30 und 50 Jahre alt und in kleinen Gruppen in städtischen Gegenden oder nahe der Autobahn unterwegs.

Die Kapo rät deshalb, misstrauisch gegenüber Personen zu sein, die einen am Strassenrand um Auskunft bitten. Ausserdem sollte Körperkontakt vermieden und im Fall eines Ereignisses der wertlose Schmuck der Polizei übergeben werden.

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