Aktualisiert 22.04.2011 08:15

Oster-Quiz«Karfreitag? Charisma!»

Mit Freude erwarten die Schweizer die Freitage über Ostern. Doch abgesehen davon, dass dann nicht gearbeitet werden muss - wie ging das schon wieder mit Jesus und Karfreitag? 20 Minuten Online hat nachgefragt.

von
D. Galka und M. Bangerter

(Interview und Schnitt: Debby Galka/Kamera: Marion Bangerter)

Mit vier Fragen (siehe unten) wurden Zürcher Passanten konfrontiert. Fazit: Im Religionsunterricht haben die meisten geschlafen – doch im Eiertütschen sind sie definitiv Meister.

Was gedenken Christen am Karfreitag?

Der Karfreitag ist ein religiöser Feiertag, an dem Christen den Kreuzestod von Jesus Christus betrauern.

Was bedeutet «Kar» in Karfreitag?

«Karfreitag» geht auf das altgermanische Wort «kara» zurück, was soviel wie Trauer oder Kummer bedeutet.

Woher stammt das Wort Ostern?

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Erklärungen über die Herkunft dieses Wortes. Die Auferstehung von Jesus Christus liefert eine mögliche etymologische Erklärung. Denn nach dem Neuen Testament wurde das leere Grab von Jesus am frühen Morgengrauen entdeckt. Somit leitet sich das Wort Ostern von Osten ab, der Himmelsrichtung des Sonnenaufgangs, welcher gleichzeitig zum Symbol der Auferstehung wurde. Das althochdeutsche Wort für Ostern «Ostarun» bedeutet Morgenröte.

Woher kommt der Brauch zu Ostern, verzierte Eier zu verschenken?

Der Ursprung des christlichen Ostereierbrauchs ist nicht bekannt. Das Ei selbst ist Nahrung, sowie Symbol für Leben, Reinheit, Fruchtbarkeit und galt im Mittelalter als Naturalabgabe für Schulden. Nach katholischer Fastenvorschrift war der Verzehr von Eiern jedoch in der Karwoche untersagt. Der Eierkonsum war daher am Ende der Karwoche besonders hoch. Man beschloss, die in der Karwoche gesammelten Eier zu bemalen, damit sie sich von gewöhnlichen Eiern unterscheiden.

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