Karikaturenstreit: Killerkommando soll Zeichner liquidieren
Aktualisiert

Karikaturenstreit: Killerkommando soll Zeichner liquidieren

Ein Internet-Nachrichtendienst publizierte beunruhigende Fakten: Angeblich ist eine Gruppe von Islamisten nach Dänemark unterwegs, um die Zeichner der umstrittenen Mohammed-Karikaturen zu töten.

Geheimdienste schätzen die Website, auf der der Bericht veröffentlicht wurde, als seriöse Quelle ein.

Wie der aus dem Libanon stammende US-Journalist Joseph Farah auf seiner Website «G2 Bulletin» berichtete, befinden sich zwölf junge Männer mit iranischen und afghanischen Pässen auf dem Weg nach Europa.

Sie sollten die Urheber der von Moslems in aller Welt als gotteslästerlich empfundenen Karikaturen töten. Farah berief sich auf einen pakistanischen Kollegen, der die Information demnach von Taliban-Rebellen im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet erhielt.

Die dänische Zeitung «Jyllands-Posten» hatte im vergangenen Herbst zwölf Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Monate später wurden diese von anderen Blättern nachgedruckt und lösten weltweit teils gewalttätige Proteste von Moslems aus. Die Zeichner der Karikaturen befinden sich nach mehreren Morddrohungen seit Monaten unter Polizeischutz.

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