Karin Thürig kämpft wieder um WM-Bronze
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Karin Thürig kämpft wieder um WM-Bronze

Zum Auftakt der Bahn-WM in Bordeaux (Fr) hat Karin Thürig in der 3000-m-Verfolgung den kleinen Final um die Bronzemedaille erreicht. Die Luzernerin steht dabei gegen Katie Mactier (Au) vor einer schwierigen Aufgabe.

In der ungemein kühlen Halle erwies sich der Start als Karin Thürigs grösstes Problem. Die ersten 1000 m legte die Bronzemedaillengewinnerin des letzten Jahres in 1:15,769 Sekunden zurück, was deutlich über den von Coach Markus Nagel vorgegeben 1:14 Minuten und auch klar über den Durchgangswerten der schnellsten Gegnerinnen lag. In 3:39,521 Minuten erreichte Thürig unter den 24 Konkurrentinnen die viertschnellste Zeit, womit ihr Einzug in den kleinen Final um die Bronzmedaille feststand. Sie habe ihr Ziel mehr als erreicht und sei vor allem mit ihrer Fahrtechnik zufrieden, erkärte Thürig nach ihrem Einsatz.

Thürigs Gegnerin am Donnerstagabend heisst Katie Mactier. Die Australierin fuhr die ersten 1000 m in 1:12,657 Minuten, büsste auf den restlichen 2000 m aber für diesen Schnellstart. Die Olympia-Zweite und Weltmeisterin des letzten Jahres in Los Angeles erreichte mit 3:37,520 Minuten -- also um zwei Sekunden schneller als Thürig -- nur den 3. Platz. Um Gold fahren die aufstrebende Sarah Hammer (USA) und die überaus erfahrene Olga Sliussarewa (Russ).

In der Qualifikation der Männer im Punktefahren bekundete Alexander Aeschbach keine Schwierigkeiten, sich für den Final zu qualifizieren. Unter den 14 Teilnehmern der ersten Serie hatten lediglich vier Fahrer auszuscheiden. Mit dem Gewinn der zweiten Punktewertung sicherte sich Aeschbach bereits eine gute Grundlage, um nicht zu jenem Quartett zu zählen, das eliminiert wurde. Der in Stuttgart wohnhafte Aargauer kam am Schluss der 15 km auf den 7. Platz.

(si)

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