Neue Modelinie aus Paris: Karl Lagerfeld zum Schnäppchenpreis
Aktualisiert

Neue Modelinie aus ParisKarl Lagerfeld zum Schnäppchenpreis

Die Kreationen des deutschen Designers waren bislang nur Reichen und Besserverdienenden vorbehalten. Ab 2012 will Lagerfeld mit Artikeln ab 60 Euro die grosse Masse für sich gewinnen.

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sda/ydm
Karl Lagerfeld will nicht nur Chanel- und Fendi-Kunden ansprechen, sondern auch die grosse Masse.

Karl Lagerfeld will nicht nur Chanel- und Fendi-Kunden ansprechen, sondern auch die grosse Masse.

Mit seinen 78 Jahren ist Karl Lagerfeld aktiver als der Grossteil seiner jüngeren Designer-Kollegen. Nebst seinen Kollektionen für Chanel und Fendi will er im Frühjahr 2012 eine weitere Linie lancieren: Die erschwingliche Linie soll unter dem Namen Karl vertrieben werden. Als Logo soll Lagerfelds unverkennbare Silhouette dienen: seine Seitenansicht mit dunkler Brille und Haarzopf.

Die erste Damen-Kollektion mit den passenden Accessoires soll rund 100 Artikel zum Preis von 60 bis 300 Euro umfassen. Die Herren-Kollektion soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Der Verkauf der Linie Karl wird zunächst über die internationale Internet-Plattform Net-à-porter abgewickelt, bis eine eigene E-Commerce-Website entwickelt ist. Die neue Modelinie wird später auch in ausgewählten Boutiquen weltweit vertrieben.

Der deutsche Modedesigner sieht noch eine weitere neue Linie vor. Im Herbst 2012 will er eine neue Prêt-à-porter-Kollektion mit dem Namen Karl Lagerfeld Paris lancieren. Die Kollektion soll Kleidungsstücke zum Preis von 300 bis 1500 Euro umfassen.

Der Geschäftsführer der neuen Lagerfeld-Marke, Pier Paolo Righi, sprach von einer «grossartigen Gelegenheit» im Modebusiness. Er kündigte grössere Investitionen an, unter anderem Büros in New York und Amsterdam.

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