Aktualisiert 02.11.2011 20:54

Red Bull Music Academy

Karriere-Tipps von den Besten für Luzerner DJ

Der Luzerner DJ Kackmusikk ist der einzige Schweizer, der dieses Jahr an der Red Bull Music Academy in Madrid teilnehmen darf. Er lernt jetzt von Musikgrössen wie Erykah Badu.

von
Lena Berger
Der Luzerner DJ Kackmusikk (l.) arbeitet in Madrid an neuen Tracks.

Der Luzerner DJ Kackmusikk (l.) arbeitet in Madrid an neuen Tracks.

Weltweit bewarben sich 5000 Musiker darum, an die Red Bull Music Academy in Madrid fahren zu dürfen – der Luzerner Raphael Spiess hat es geschafft. Während der letzten zwei Wochen traf er an Workshops Stars aus der Musikszene und konnte sich mit ihnen darüber austauschen, was es für eine erfolgreiche Musikerkarriere braucht. Mit dabei waren unter anderem Souldiva Erykah Badu und Rapper MF Doom, aber auch der Studio­ingenieur von Jay-Z und von Depeche Mode. «Wir hatten die Chance, von Leuten zu lernen, die es echt geschafft haben», sagt Spiess, der als DJ und Produzent Kackmusikk unterwegs ist. Die neuen Ideen, die bei diesem Austausch entstanden, konnten sogleich in die Tat umgesetzt werden. «Es standen uns zehn Studios zu Verfügung, in denen wir uns austoben konnten.» Zusammen mit Teilnehmern aus Kanada, Italien und Estland nahm Spiess zwei Tracks auf.

Der DJ wird also mit einem Köfferchen voller neuer Ideen, Tunes und Entwürfen nach Hause kommen. Seine neusten Kreationen bekommt das Luzerner Publikum erstmals diesen Samstag an der Global-Ghetto-Anthems-Party im Südpol zu hören.

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