Kaserne sieht sich auf gutem Weg
Aktualisiert

Kaserne sieht sich auf gutem Weg

Die angeschlagene Kulturinstitution Kaserne Basel sieht sich auf dem Weg zurück zur Stabilität.

Der Vorstand soll nun schrittweise erneuert werden. Für 2003 weist die noch immer überschuldete Kaserne einen Jahresverlust von 116 000 Franken aus.

Die Krise, welche die Kaserne im vergangenen Jahr an den Rand des Konkurses gebracht hatte, sei erfolgreich gemanagt worden, bilanziert der Vorstand in seinem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht. Er räumt aber erneut auch eigene Fehler bei der Entstehung der Krise ein.

Bewährungsjahr 2004

Auf die nächste Mitgliederversammlung am 24. Mai treten nun zwei der acht Vorstandsmitglieder zurück. Präsident Philipp Cueni will zudem nur noch bis zum Herbst im Vorstand bleiben. Im Februar hatte eine Mitgliederversammlung bereits zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Das Jahr 2004 wird laut Vorstand nun ein «Bewährungsjahr» für die Kaserne. Der Grosse Rat werde über eine Fortsetzung der Subvention sowie über die Finanzierung der dritten Umbauetappe entscheiden. Auch müsse die Kaserne den ersten Teil ihrer Schuldensanierung leisten.

Überschuldung bleibt

Gemäss der Jahresrechnung hat die Kaserne 2003 einen betrieblichen Verlust von rund 2 Mio. Fr. verursacht. Nach Subventionen und Zuwendungen von 1,85 Mio. Fr. verbleibt ein Jahresverlust von 116 000 Franken.

Gemeinsam mit dem Verlustvortrag vom Vorjahr verbleibt eine Überschuldung von 213 000 Franken. Auch die Revisionsstelle weist auf die prekäre Finanzsituation hin. Bei Einhaltung des Betriebsbudgets und bei Erhalt der öffentlichen Subventionen erscheine eine Weiterführung des Vereins aber «nicht ausgeschlossen».

(sda)

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