Selbst Spinnen fliehen: Heftiger Regen in Australien – ganze Ortschaften evakuiert
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Selbst Spinnen fliehenHeftiger Regen in Australien – ganze Ortschaften evakuiert

Starkregen hat im Bundesstaat New South Wales zu einer Naturkatastrophe geführt. Ganze Ortschaften mussten evakuiert werden.

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Drohnenbilder zeigen die Überschwemmung in Tinonee, New South Wales.

Drohnenbilder zeigen die Überschwemmung in Tinonee, New South Wales.

via REUTERS
Tausende Menschen mussten aus ihren Häusern evakuiert werden.

Tausende Menschen mussten aus ihren Häusern evakuiert werden.

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Die Behörden stuften am Sonntag die Lage in Teilen des Bundesstaats New South Wales als Naturkatastrophe ein.

Die Behörden stuften am Sonntag die Lage in Teilen des Bundesstaats New South Wales als Naturkatastrophe ein.

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Darum gehts

  • Der Osten Australiens erlebt derzeit die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten.

  • Ganze Ortschaften mussten evakuiert werden.

  • Der Regen hält auch weiterhin an.

Tagelanger Starkregen hat im Osten Australiens die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten und die Evakuierung ganzer Ortschaften ausgelöst. Die Behörden stuften am Sonntag die Lage in Teilen des Bundesstaats New South Wales als Naturkatastrophe ein und liessen Menschen nachts aus ihren Häusern in Sicherheit bringen.

Geflutete Weideflächen: Kühe und Pferde tauchen in fremden Hinterhöfen auf oder kämpfen gar ums Überleben.

«Leider erleben Teile der Küste im mittleren Norden eine Situation, wie es sie nur einmal in 100 Jahren gibt», sagte die Regierungschefin des bevölkerungsreichsten australischen Bundesstaats, Gladys Berejiklian, auf einer Pressekonferenz.

Nicht nur Menschen bringen sich in Sicherheit, auch Spinnen flüchten vor den Wassermassen:

Und der Regen hält weiter an: Luftaufnahmen der Feuerwehr von New South Wales zeigen, wie sich Landstreifen in viele Inseln verwandelt haben.

Berichte über Todesopfer gab es trotz der dramatischen Lage zunächst nicht. Doch das könnte sich ändern, denn der Blick auf die Wetterprognosen verheisst wenig Gutes – im Gegenteil: Es ist noch mit weiteren heftigen Regenfällen zu rechnen. Da über die Ufer getretene Flüsse auch nach dem Ende des Regens länger brauchen dürften, bis das Hochwasser abgeflossen ist, rechnet der staatliche Katastrophenschutz mit Einsätzen «bis weit nach Ostern». In diesem Jahr fällt der Ostersonntag auf den 4. April.

Wildes Wuseln und Piepsen: Die starken Regenfälle nach der langen Dürre sorgten in einigen Dörfern für eine Mäuseplage.

Für einen knapp 900 Kilometer langen Streifen entlang der Ostküste gab der Meteorologische Dienst wegen des anhaltenden Starkregens und stürmischer Winde eine Unwetterwarnung aus. Auch das Hinterland im Westen Sydneys war betroffen: Dort schwappten die Wassermassen über einen Damm, der die Wasserversorgung der Millionenmetropole sichert. In der gut 200 Kilometer weiter nördlich gelegenen Gemeinde Mondrook wurde ein ganzes Haus von den Fluten aus seinem Fundament gehoben und weggeschwemmt, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

(DPA/scl/roy)

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