Herzogin ist «entsetzt»: Kate besucht privat die Gedenkstätte der getöteten Sarah Everard
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Herzogin ist «entsetzt»Kate besucht privat die Gedenkstätte der getöteten Sarah Everard

Die Herzogin hat Blumen am Mahnmal von Sarah Everard niedergelegt. Damit solidarisiert sie sich mit Frauen, die derzeit gegen sexuelle Gewalt auf den Strassen Londons demonstrieren.

von
Stephanie Vinzens
Die Herzogin zeigte sich in London privat bei der Gedenksstätte von Sarah Everard.

Darum gehts

  • Am Freitag gab die britische Polizei bekannt, dass die seit Tagen vermisste Sarah Everard tot aufgefunden wurde.

  • Ein britischer Elite-Polizist steht derzeit unter Verdacht, die junge Frau entführt und ermordet zu haben.

  • Kate Middleton besuchte nun privat die Gedenkstätte des Opfers, um sich mit anderen Frauen zu solidarisieren.

Der mutmassliche Mord an der 33-jährigen Sarah Everard und die Festnahme eines britischen Elite-Polizisten haben diese Woche ganz Grossbritannien erschüttert – und damit auch Kate Middleton (39). Die Herzogin von Cambridge besuchte am Samstag privat, ungewohnt leger gekleidet und ohne Maske die Gedenkstätte im Londoner Brixton, wo Sarah zuletzt auf dem Nachhauseweg gesichtet wurde.

«Die Herzogin entschied sich zu einem privaten Besuch, weil sie über Sarahs tragischen Tod entsetzt ist», verrät eine namentlich nicht genannte Quelle gegenüber «Mirror». «Kate erinnert sich daran, wie es ist, als junge Frau in London und auch anderswo allein unterwegs zu sein. Sie hat, wie so viele andere Frauen auch, über ihre eigenen Erfahrungen nachgedacht.»

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Sarah Everard ist tot. Das bestätigte die britische Polizei am 12. März 2021.

Sarah Everard ist tot. Das bestätigte die britische Polizei am 12. März 2021.

AFP
Die junge Frau galt seit dem 3. März als vermisst. Ein Elitepolizist der Polizei Londons steht unter Verdacht, die 33-Jährige getötet zu haben.

Die junge Frau galt seit dem 3. März als vermisst. Ein Elitepolizist der Polizei Londons steht unter Verdacht, die 33-Jährige getötet zu haben.

Yui Mok/PA Wire/dpa
Der Verdächtige ist Mitglied einer Einheit der Metropolitan Police, die Regierungsgebäude und diplomatische Residenzen überwacht. Darunter auch die Downing Street und Westminster.

Der Verdächtige ist Mitglied einer Einheit der Metropolitan Police, die Regierungsgebäude und diplomatische Residenzen überwacht. Darunter auch die Downing Street und Westminster.

AFP

Sie will sich mit Frauen solidarisieren

Kate, die an der Gedenkstätte Blumen aus dem Garten des Kensington Palace hinterlassen haben soll, sei es wichtig gewesen, Sarah und ihrer Familie ihren persönlichen Respekt zu erweisen.

Zudem berichten Freunde von Kate dem «Mirror», dass sich die Herzogin mit ihrem Besuch mit all jenen Frauen solidarisieren wollte, die seit Sarahs Ermordung ihre Erfahrungen über Schikane oder sogar sexuelle Gewalt auf den Strassen Londons geteilt haben. «Es gab kein Trara, dies war eine private Angelegenheit für Kate. Sie wollte Verbundenheit mit den Frauen demonstrieren», so die Quelle.

Vor ihrer Ehe mit Prinz William (38) soll die Britin gemeinsam mit Schwester Pipa Middleton (37) nur wenige Kilometer vom Ort des Verschwindens entfernt gewohnt haben.

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Frauenberatung

Onlineberatung für Frauen (BIF)

Onlineberatung für Männer

Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Pro Juventute, Tel. 147

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