Katja Krasavice entschuldigt sich für Tierquälerei und gefärbte Hasen im Song «Onlyfans»

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Gefärbte HasenKatja Krasavice entschuldigt sich für Tierquälerei

Für das neue Musikvideo der Rapperin hagelte es Kritik, weil sie in dem Clip mit gefärbten Kaninchen tanzt. Jetzt reagierte sie selbst darauf.

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Vor rund einem Monat veröffentlichte Katja Krasavice ihren neuen Song «Onlyfans» inklusive Musikvideo.

Vor rund einem Monat veröffentlichte Katja Krasavice ihren neuen Song «Onlyfans» inklusive Musikvideo.

Screenshot/Katja Krasavice Music
Statt einem Hype gab es für die deutsche Rapperin allerdings einen Shitstorm. Grund dafür: eingefärbte Hasen. Der 25-Jährigen wurde Tierquälerei vorgeworfen.

Statt einem Hype gab es für die deutsche Rapperin allerdings einen Shitstorm. Grund dafür: eingefärbte Hasen. Der 25-Jährigen wurde Tierquälerei vorgeworfen.

Screenshot/Katja Krasavice Music
Die Musikerin selbst verzichtete zunächst auf ein offizielles Statement und liess die betreffenden Szenen lediglich aus dem Video entfernen.

Die Musikerin selbst verzichtete zunächst auf ein offizielles Statement und liess die betreffenden Szenen lediglich aus dem Video entfernen.

Instagram/katjakrasavice

Darum gehts

  • Im Video zum Song «Onlyfans» zeigte sich die deutsche Rapperin Katja Krasavice ursprünglich mit bunt gefärbten Hasen.

  • Der 25-Jährigen wurde daraufhin Tierquälerei vorgeworfen.

  • Im Musikvideo liess sie die Sequenzen rausschneiden. Doch ein Statement gab es diesbezüglich nicht.

  • Nun nimmt sie in einem Interview mit dem Youtuber Leeroy Matata (25) Stellung, erklärt die Umstände und entschuldigt sich.

Statt einem Hype gab es für die deutsche Rapperin Katja Krasavice nach der Veröffentlichung ihrer neue Single «Onlyfans» einen Shitstorm. Der 25-Jährigen wurde nämlich Tierquälerei vorgeworfen, weil sie und weitere Darstellerinnen in dem dazugehörigen Musikvideo, passend zu ihren Outfits, gefärbte Kaninchen auf dem Arm tragen – pink, gelb, grün, blau und violett.

Auch die Tierschutzorganisation Peta veröffentlichte ein Statement diesbezüglich: «Musikerin und Influencerin Katja Krasavice missbraucht für ihr Video offenbar gefärbte Kaninchen sowie eine Nacktkatze.» Dass lebende Tiere für Musikvideos, Filme oder Fotoshootings benutzt werden, sei weder zeitgemäss noch tiergerecht. Weiter betont Peta: «Alle Tiere leiden an Sets – und all diese Tiere fristen ein Leben in Gefangenschaft, werden für Unterhaltungszwecke ausgebeutet und, wie in diesem Fall, sogar körperlich angegangen, indem ihr Fell gefärbt wurde.»

Tiertrainerin war am Set dabei

Die Rapperin selbst verzichtete zunächst auf eine offizielle Stellungnahme und liess die betreffenden Szenen aus dem Video entfernen. Doch nun wurde sie im Gespräch mit dem Youtuber Leeroy Matata (25) darauf angesprochen, wo sie sich reumütig zeigt: «Ich kann verstehen, dass so viele Leute traurig darüber sind, dass ich Hasen im Video hatte.»

Es sei allerdings eine Tiertrainerin am Set gewesen, verteidigt sie sich: «Wir haben alles mit ihr abgesprochen, die war am Set dabei, die hat uns das Go gegeben, nachdem wir ihr gesagt haben, was wir mit den Tieren machen möchten und was für Tiere wir haben möchten. Sie kam mit ihren Tieren da hin und hat das überwacht.»

Bei den Dreharbeiten habe sie niemand darauf hingewiesen, dass die Kaninchen darunter leiden: «Es kam keiner zu mir und hat gesagt: ‹Katja, das, was du machst, ist kacke.› Weder beim Dreh, bei der Planung, noch am Set. Wäre nur einer gekommen, hätte ich das überdacht, recherchiert und es abgebrochen.»

«Ich möchte mich hiermit entschuldigen»

Erst nachdem das Video bereits veröffentlicht war, habe Katja erfahren, «dass Hasen sehr sensibel sind und übertrieben auf Stress reagieren.» Inzwischen bereue sie das, denn sie sei «ein tierlieber Mensch». Die Youtuberin sagt: «Ich möchte mich hiermit entschuldigen, dass ich das gemacht habe. Es war ein unbewusster Fehler, etwas Uninformiertes. Am Ende bin ich ein Mensch und ich mache auch Fehler.» Auf das offensichtlich gefärbte Fell der Kaninchen kam die 25-Jährige jedoch nicht zu sprechen. 

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(rat, heute.at)

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