Katrina: Spenden-Betrüger im Internet
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Katrina: Spenden-Betrüger im Internet

Im Zusammenhang mit Spenden für Opfer des Hurrikans Katrina sind erste Fälle von Betrug aufgetaucht.

Unter anderem wurden Empfänger von gefälschten E-Mails mit dem Logo und Bildern des Roten Kreuzes zum Spenden aufgefordert.

Der angegebene Link führe aber nicht zu einer offiziellen Seite der Organisation. Die Täter versuchten nicht nur an Geld, sondern auch an Benutzer- und Passwörter zu gelangen, teilte die Internet-Sicherheitsfirma Sophos Labs mit.

In einer weiteren Mail wurden Empfänger mit neuesten Informationen über den Hurrikan gelockt, wie es von der Sicherheitsfirma InfoSec Academy hiess. Der angegebene Link führe aber zu einer «tückischen» Website, über die Hacker zahlreiche Viren auf dem Rechner des Benutzers installieren könnten und Zugriff auf gespeicherte Informationen auf der Festplatte bekämen.

Vor allem beim Spenden übers Internet sei «äusserste Vorsicht» angebracht, sagte Firmenchef Richard Van Luvender. Im US-Bundesstaat Florida wurde derweil Klage gegen einen Mann erhoben, der zahlreiche Internetseiten mit vermeintlichen Spendenmöglichkeiten ins Netz gestellt hatte.

Die US-Regierung richtete eine Arbeitsgruppe gegen Betrug und Unterschlagung ein. Der Gruppe gehören den Angaben zufolge Mitarbeiter des Justizministeriums und der US-Bundespolizei FBI an.

(sda)

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