Kölliken AG: Katze Mia überlebt eine Autofahrt im Motorraum
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Kölliken AGKatze Mia überlebt eine Autofahrt im Motorraum

Katze Mia versteckte sich in Kölliken AG unter der Motorhaube eines Autos und fuhr einige Kilometer mit. Erst als die Autofahrerin Mia miauen hörte, merkte sie, dass etwas nicht stimmte.

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Katze Mia blieb so im Motorraum hängen. (Bild: Screenshot Tele M1)

Katze Mia blieb so im Motorraum hängen. (Bild: Screenshot Tele M1)

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Mia scheint eine neugierige Katze zu sein und genau wie viele andere Artgenossen geht sie offenbar gern auf Entdeckungsreise. Das wohl grösste Abenteuer ihres Katzenlebens erlebte Mia vermutlich erst vor wenigen Tagen: In Kölliken kroch sie in den Motorraum eines Geschäftsautos und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Die Mitarbeiterin des Malerbetriebs, dem das Auto gehört, bemerkte die Katze nicht und fuhr los. Erst einige Kilometer später fiel der Autofahrerin auf, dass etwas nicht stimmte.

Polizei und Abschlepper mussten ausrücken

«Unterwegs hörte sie plötzlich ein Miauen. Sie hielt an», sagt René Keller, Inhaber des Malergeschäfts, zu Tele M1. «Dann sah sie beim Rad den Kopf und eine Pfote einer Katze heraushängen.»

Da sich Mia komplett verfangen hatte, mussten die Polizei und ein Abschlepper ausrücken, um das Auto hochzuheben. Zusammen konnten die Helfer Mia aus ihrer misslichen Lage befreien. Die Polizei informierte daraufhin den Besitzer des Tieres.

Mia hat grossen Respekt vor Autos

«Wir waren gerade fertig mit dem Mittagessen, da rief die Polizei an und sagte, sie hätte meine Katze», sagt Herrchen Andreas Stutz zu Tele M1.

Er sei überrascht gewesen, dass sich Mia ausgerechnet in einem Auto versteckt habe: «Sie ist schon sehr neugierig, aber vor Autos haben sie und ihr Bruder grossen Respekt», erklärt Stutz.

Mia ist nicht verletzt

Glücklicherweise geht es Mia trotz der Fahrt im heissen Motor und bei einer Geschwindigkeit von rund 80 km/h gut. «Sie ist kaum verletzt, nur ein bisschen am Maul und an der Pfote», sagt Stutz. «Ich denke, der Schock war riesig, denn es war doch eine rechte Strecke.» Zur Sicherheit hat sich auch ein Tierarzt Mia näher angeschaut.

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