New York: Katze Smells schlich sich in den Koffer – und wurde am Zoll erwischt

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New YorkKatze Smells schlich sich in den Koffer – und wurde am Zoll erwischt

Bei der Gepäckkontrolle entdeckten die Behörden am New Yorker Flughafen den Umriss einer lebensgrossen Katze. Beim genauen Hinsehen stellten sie fest: Da war tatsächlich eine Katze.

von
Karin Leuthold
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Die Bilder im Röntgengerät bei der Gepäckkontrolle am Flughafen JFK liessen eine Katze erkennen.

Die Bilder im Röntgengerät bei der Gepäckkontrolle am Flughafen JFK liessen eine Katze erkennen.

TSA
Ein Beamter wollte daraufhin den Koffer öffnen. Sofort fielen ihm die Katzenhaare auf, die aus dem Gepäckstück lugten.

Ein Beamter wollte daraufhin den Koffer öffnen. Sofort fielen ihm die Katzenhaare auf, die aus dem Gepäckstück lugten.

TSA 
Als der TSA-Mitarbeiter den Kofferdeckel aufriss, lag da tatsächlich, ganz gemütlich, eine Katze. Wie sich herausstellte, gehört das Tier einer Mitbewohnerin des Reisenden.

Als der TSA-Mitarbeiter den Kofferdeckel aufriss, lag da tatsächlich, ganz gemütlich, eine Katze. Wie sich herausstellte, gehört das Tier einer Mitbewohnerin des Reisenden.

TSA

Darum gehts

  • Eine Katze schlich sich unbemerkt in den Koffer eines Mannes aus Brooklyn.

  • Als der Reisende bei der Gepäckkontrolle stand, sahen die Behörden das Tier durch das Röntgengerät.

  • Das Tier blieb während des Vorfalls völlig entspannt.

Als der Koffer eines Passagiers am New Yorker Flughafen JFK durch das Röntgengerät rollte, schaute ein Beamter der US-Verkehrsbehörde TSA (Transportation Security Administration) genau hin. Neben den üblichen Dingen, die man auf einer Reise nach Florida mitnehmen würde, wie etwa Sommerkleider und Flip Flops, war da etwas anderes zu erkennen: der lebensgrosse Umriss einer Katze.

Der Beamte bat daraufhin, den Koffer zu öffnen. Sofort fielen ihm die Katzenhaare auf, die aus dem Gepäckstück lugten. Als der TSA-Mitarbeiter den Kofferdeckel aufriss, lag da tatsächlich, ganz gemütlich, eine Katze. Selbst, als der Koffer offen lag und mehrere Augenpaare sie beobachteten, blieb das Tier entspannt liegen und versuchte nicht einmal wegzulaufen.

Behörde wollte wegen möglicher Tierentführung ermitteln

Der Reisende erklärte den Behörden, dass das Tier nicht ihm gehöre, sondern seiner Mitbewohnerin. Wie «NY Post» herausfand, heisst die Katze Smells und gehört der 37-jährigen Alix aus Brooklyn. Ihr Haustier war offenbar in den Koffer des Mannes geschlichen, während sie nicht zu Hause war. 

Alix erfuhr vom Vorfall, als ein TSA-Beamter anrief und fragte, ob sie eine Anzeige gegen den Mann wegen möglicher Tierentführung erstatten wolle. «Er wollte wissen, ob es einen Grund gebe, warum er versucht haben könnte, meine Katze zu stehlen und nach Florida zu gehen», erzählt die Frau. Die Behörden wollten den Mann sogar schon auf die Flugverbotsliste setzen.

Flug verpasst

Alix versicherte ihnen, dass es sich um einen Irrtum handelte. «Unsere Katzen sind neugierig, wenn sie Taschen und Kartons sehen», erklärte sie. Offenbar sei eine von ihnen in den Koffer geklettert. «Es war nur ein Versehen», so Alix.

Alix' Freund holte das Tier am Flughafen ab, es schien vom Vorfall immer noch völlig unbeeindruckt. «Ich hatte Angst, dass sie ausflippen würde, aber sie hat auf dem Rückweg nicht einmal miaut», erzählt er. «Ich gab ihr ein paar Extra-Leckerlis, und sie tat so, als wäre nichts passiert.»

Die TSA habe den Tierschutz schliesslich nicht eingeschaltet, wie «CNN» berichtet. Doch der Reisende verpasste seinen Flug und musste auf einen Flug am darauffolgenden Tag umgebucht werden. 

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel.  079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00


Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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