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Cleveland, USAKatze verhilft Kokaindealer zur Flucht

Ein Drogendealer wird dazu verdonnert, eine elektronische Fussfessel zu tragen. Doch die Polizei hat die Rechnung ohne das Haustier des Mannes gemacht.

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Die Polizei glaubte, den Drogendealer Diego Martinez Espinosa unter Kontrolle zu haben. Dabei war er schon längst über alle Berge. (Bild: Police Department Chesterfield County, Virginia)

Die Polizei glaubte, den Drogendealer Diego Martinez Espinosa unter Kontrolle zu haben. Dabei war er schon längst über alle Berge. (Bild: Police Department Chesterfield County, Virginia)

Diego Martinez-Espinoza aus Chesterfield im US-Staat Virginia ist auf der Flucht – nur seit wann, weiss die Polizei nicht. Sie war lange davon überzeugt, dass der Mexikaner seinen Hausarrest absitzt.

Der illegale Einwanderer war Anfang Jahr mit 19 Kilo Kokain erwischt worden. Ein Gericht steckte Martinez-Espinoza nicht ins Gefängnis, sondern verdonnerte ihn bis zu seinem Prozess am 6. Mai zum Arrest in seiner Wohnung. Um sicherzustellen, dass sich der 23-Jährige an diese Auflage hält, bekam er eine elektronische Fussfessel verpasst, die seinen Bewegungsradius dokumentierte.

Landesweite Fahndung

Darum foutierte sich der Dealer: Als Beamte der Antidrogen-Behörde DEA letzte Woche zur Kontrolle bei ihm vorbeischauten, mussten sie feststellen, dass Martinez-Espinoza getürmt war – obgleich die Signale der Fussfessel nahelegten, dass er sich in seiner Wohnung aufhielt. Möglich machte dies die Katze des Mannes, der er seine elektronische Fessel verpasst hatte.

Laut NBC News fahnden die Behörden mittlerweile landesweit nach dem Verbrecher.

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