Katzenjammer bei Strassenmusikanten
Aktualisiert

Katzenjammer bei Strassenmusikanten

Die Stadtzürcher Strassenmusikanten haben kein leichtes Spiel. Wie Falschparkierer oder Drogendealer bekommen sie die verstärkte Polizeipräsenz zu spüren. Davon kann auch die Querflötenspielerin Nicole Mathez ein Lied singen. Seit vier Jahren musiziert die IV-Bezügerin auf Strassen und Plätzen, um etwas dazuzuverdienen. Bis vor kurzem ohne Folgen. «Im Oktober habe ich plötzlich drei Bussen von insgesamt rund 700 Franken kassiert», so Marthez.

Sie kam noch glimpflich davon: Fürs illegale Fideln können – mit Ausnahme des unteren Seebeckens – in der ganzen Stadt Bussen bis zu 500 Franken verhängt werden. «Einige Kollegen trauen sich wegen der verschärften Kontrollen schon gar nicht mehr auf die Strasse.»

Polizeisprecherin Susann Birrer erklärt: «Wir machen nicht bewusst Jagd auf Strassenmusikanten, aber es hat eben mehr Polizisten auf der Strasse.»

(aro)

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