Oberurnen GL: Kauf von Asylunterkunft ist gescheitert

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Oberurnen GLKauf von Asylunterkunft ist gescheitert

Die Asylunterkunft in der Nordglarner Gemeinde Oberurnen kann nicht realisiert werden. Der Kauf der vorgesehen Liegenschaft durch den Kanton ist gescheitert.

Anfang September gab der Kanton Glarus den Erwerb des Restaurants «Frohsinn» in Oberurnen für 375'000 Franken bekannt. Für weitere 395'000 Franken sollte die Liegenschaft saniert und als Unterkunft für 20 Asylsuchende genutzt werden.

Der Kauf ist aber geplatzt, wie die Kantonsregierung am Mittwoch mitteilte. Der Eigentümer der Liegenschaft habe sein Angebot an den Kanton zurückgezogen und bevorzuge einen anderen Käufer. Der Kanton muss somit wieder nach einer geeigneten Unterkunft im nördlichen Kantonsteil suchen.

Die Asylsuchenden sind zur Zeit vor allem im mittleren und südlichen Glarus untergebracht. In den Südglarner Gemeinden Linthal und Rüti bestehe wegen des günstig verfügbaren Wohnraums gar eine starke Überbelegung, so die Regierung. Um die Asylsuchenden gleichmässiger auf das Kantonsgebiet zu verteilen, soll eine neue Asylunterkunft in Glarus Nord entstehen. (sda)

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