Nach Bluttat: Kaufleuten-Täter noch nicht gefasst

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Nach BluttatKaufleuten-Täter noch nicht gefasst

Nach dem tödlichen Streit vor dem Kaufleuten Club in Zürich ist der Täter weiterhin flüchtig. Der 20-jährige Bruder des Opfers ist ausser Lebensgefahr.

von
hal/hhs/ann

Es war eine fröhliche Party, die am frühen Sonntagmorgen ein blutiges Ende nahm. Vigan M. feierte im Festsaal des Kaufleuten in Zürich mit Freunden und Geschwistern seinen 23. Geburtstag. Gegen halb vier Uhr gerieten Vigan M. und sein Bruder Visar gemäss der Polizei mit einem anderen Clubbesucher in einen Streit. Darauf stellten Sicherheitsleute des Kaufleuten die drei vor die Tür. Auf der Strasse eskalierte darauf der Konflikt völlig.

Vigan M. starb gegen vier Uhr an der Verzweigung Pelikan-/Nüschelerstrasse, also unmittelbar vor dem Kaufleuten. Offenbar stach der Täter mit einem Messer zu. Visar erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden. Er ist mittlerweile ausser Lebensgefahr.

«Alles war voller Blut»

Security-Leute des Kaufleuten leisteten erste Hilfe. «Alles war voller Blut», berichtet ein Zeuge. Der Täter flüchtete in Richtung Bahnhofstrasse. Er ist nach wie vor flüchtig.

Die Staatsanwaltschaft klärt den genauen Tathergang und das Motiv ab. Sie befragte diverse Zeugen. Gesucht sind aber weiterhin Personen, welche die Vorgänge im Kaufleuten und danach auf der Strasse beobachtet haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass Konflikte beim Kaufleuten blutig enden. Im März 2008 verletzte ein 18-jähriger Kubaner einen 22-Jährigen vor dem Lokal mit einem Messer schwer. Im Februar 2011 kam es erneut zu einer Messerstecherei, diesmal im Club selber. Mehrere Personen gingen aufeinander los. Drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 18 und 24 Jahren erlitten Schnittwunden und mussten ins Spital.

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Quelle: Live1.tv (hal/hhs/ann/sda)

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